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Wissenschaft & Gesellschaft

15.01.2018

"Der Westen könnte einiges vom Osten lernen"

Wenn es um demokratische Werte geht, blicken Politik und Medien im Westen oftmals eher abschätzig in Richtung Osteuropa. Warum es die Demokratie dort so schwer hat und was wir trotzdem von unseren östlichen Nachbarn lernen könnten, schildert Historiker Oliver Schmitt.

12.01.2018

Should we ban fully autonomous weapons?

Is it justified at all that a machine kills people, or takes decisions about life and death? Philosopher Mark Coeckelbergh argues in his guest article for uni:view why the use of fully autonomous weapons is ethically highly problematic.

 Aktuelle Meldungen

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Webometrics Ranking: Spitzenplatz für Universität Wien

Die Universität Wien ist im Internet sehr präsent: Sie erreichte im "Webometrics Ranking of World Universities" (1/2011) Platz 10 unter den europäischen Hochschulen. Unter den Universitäten im deutschsprachigen Raum nimmt die Universität Wien die zweitbeste Platzierung ein. Auch im weltweiten Vergleich mischt sie vorne mit und wurde unter den besten 100 von rund 20.000 untersuchten wissenschaftlichen Einrichtungen eingereiht.

14.04.2011 | [weiter]

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Das Plagiat: Ein strukturbedingter Vertrauensbruch?

Aktuelle Plagiatsfälle zeigen es: Auch in der Wissenschaft wird betrogen und gefälscht. Oft sind es Einzelpersonen, die in solchen Fällen im Kreuzfeuer der Kritik stehen. Im Interview mit "uni:view" spricht Ulrike Felt, Vorständin des Instituts für Wissenschaftsforschung, nun über die Hintergründe – u.a. jene Strukturen, die die Zunahme von Plagiaten begünstigen, sowie den schmalen Grat zwischen "gerade noch" korrektem und unzulässigem Handeln.

12.04.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

friday lectures zur Hochschulentwicklung

Im Sommersemester 2011 widmen sich die friday lectures wieder dem Wandel der Universitäten, Umbrüchen und Aufbrüchen. Am Programm stehen kritische Reflexionen zum Thema Universität, Bildung und Wissenschaft, der Ausbau der Studienqualität nach Bologna sowie Anforderungen der forschungsgeleiteten Lehre. Am Beispiel der sogenannten "Third Space Professionals" wird die Entwicklung neuer beruflicher Identitätskonzepte diskutiert. Eine Buchpräsentation widmet sich der Wissenschaftssprache Englisch. Die letzte friday lecture befasst sich mit der wachsenden sozialen Heterogenität von Studierenden und Fragen der Chancengleichheit.

08.04.2011 | [weiter]

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Kulturwissenschaften zum Anhören

Mit welchen Fragen beschäftigen sich GeisteswissenschafterInnen und worüber forschen sie? Das Projekt "SdK – Stimmen der Kulturwissenschaften" bietet NachwuchswissenschafterInnen den Raum und die Zeit, um diese Frage zu beantworten: Im Rahmen der neuen Podcast-Interview-Reihe können sie über ihre Forschung sprechen und der interessierten Öffentlichkeit näherbringen. Sechs junge KulturwissenschafterInnen und HistorikerInnen haben diese Möglichkeit bereits wahrgenommen.

05.04.2011 | [weiter]

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Leise Ausschlüsse

Lange Zeit galt die Wissenschaft als neutral und objektiv. Die feministische Wissenschaftskritik hat maßgeblich dazu beigetragen, auf Grenzen, Ungleichheiten und die Bedeutung von Kontexten in der Wissensproduktion aufmerksam zu machen. Ulrike Felt, Vorständin des Instituts für Wissenschaftsforschung, unterzieht die grundlegenden Werte und Ordnungen der Wissenschaft einer kritischen Betrachtung – Geschlechterfragen spielen dabei eine wesentliche Rolle.

04.04.2011 | [weiter]

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Fischfang nach Fukushima

Die Radioaktivität im Pazifik an der japanischen Küste vor dem Unglücks-AKW Fukushima muss laut Gerhard Herndl vom Department für Meeresbiologie anhand der Strömung mit Messungen beobachtet werden. Mit Auswirkungen auf den internationalen Fischfang rechnet der Wissenschafter nicht, bei Fängen in Japan schon: "In der unmittelbaren Umgebung des AKW wird man die Fischerei einstellen. Im weiteren Umkreis sollte man überwachen, was man fängt."

01.04.2011 | [weiter]

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Japan-Katastrophe im Blickfeld der Wissenschaft

Eine "Verdammung Japans" sowie eine "Mythenbildung" ortet Sepp Linhart in der medialen Aufarbeitung der Katastrophe. "Offenbar ist keine unbefangene Auseinandersetzung möglich", kritisierte er bei einer ExpertInnen-Runde zu Japan am gestrigen Mittwoch, 31. März 2011. Psychologin Brigitte Lueger-Schuster erwartet sich eine posttraumatische Belastungsstörung für die japanische Gesellschaft. Dass Naturkatastrophen und Atomunfälle unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet werden, betonte Wissenschaftsforscherin Ulrike Felt. Veranstaltungsorganisator Götz Bokelmann erklärte, dass die Hälfte der "Megastädte" erdbebengefährdet ist.

31.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Ringen um Demokratie in Ägypten, Thailand... und Europa

Seit Februar 2011 schaut die Welt auf die arabischen Länder, wo "Weltgeschichte geschrieben" wird, und es fällt schwer, sich der Begeisterung zu entziehen. Wir werden an unseren eigenen Drang nach Freiheit, Selbstregierung und aktiver Gestaltung der Politik erinnert. Wolfram Schaffar vom Institut für Internationale Entwicklung bleibt trotz Euphorie vorsichtig: In einem Gastbeitrag für "uni:view" blickt er am Beispiel von Thailand auf die "weltweite Krise der Demokratie".

30.03.2011 | [weiter]

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Von Himmelsmechanik und Astrodynamik

Seit mehr als 25 Jahren veranstaltet das Institut für Astronomie regelmäßig die astronomische Fachtagung "Alexander von Humboldt Kolloquium für Himmelsmechanik". Heuer nahmen an der international beachteten Veranstaltung sowohl 40 renommierte WissenschafterInnen aus aller Welt als auch Studierende höherer Semester der Universität Wien teil. Für "uni:view" berichtet Tagungsorganisator Rudolf Dvorak über das mittlerweile achte Kolloquium, das unter dem Ehrenschutz von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl und der Landeshauptfrau von Salzburg, Gabi Burgstaller, von 20. bis 26. März 2011 in Bad Hofgastein stattgefunden hat.

29.03.2011 | [weiter]

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Männlichkeit(en) in der Literatur

Nicht Frauenforschung allein kennzeichnet das Gebiet "Gender", sondern auch ihr Äquivalent, die Männer- bzw. Männlichkeitsforschung. Damit beschäftigt sich Stefan Krammer vom Institut für Germanistik. In seiner Habilitation untersucht er Männlichkeitskonstruktionen in fiktionaler und fachdidaktischer Literatur. "uni:view" sprach mit dem Wissenschafter, der sowohl im Fachbereich Neuere Deutsche Literatur als auch in der Fachdidaktik beheimatet ist, über die so genannten Men's Studies.

29.03.2011 | [weiter]

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Der Frauentag und die Medien

Medien sind in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Sie gelten als Ko-Produzenten von Geschlechterdiskursen. Am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wird feministische Medienwissenschaft nicht nur in Theorie und Empirie erforscht, sondern auch in feministische Praxis umgesetzt: Konstruktive Kritik an Medieninstitutionen und feministische Aktivitäten gehen Hand in Hand mit universitärer Forschung und Lehre.

28.03.2011 | [weiter]

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Revisited: Die Klassiker der feministischen Theorie

Die feministischen Denkerinnen Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler beschäftigen Silvia Stoller vom Institut für Philosophie seit geraumer Zeit. Im Interview mit "uni:view" spricht sie anlässlich des 100. Internationalen Frauentags über die verschiedenen Ansätze der feministischen Theorie und erklärt, wie diese unter dem Blickwinkel der Phänomenologie zusammengedacht werden können.

24.03.2011 | [weiter]