uni:view

Wissenschaft & Gesellschaft

15.01.2018

"Der Westen könnte einiges vom Osten lernen"

Wenn es um demokratische Werte geht, blicken Politik und Medien im Westen oftmals eher abschätzig in Richtung Osteuropa. Warum es die Demokratie dort so schwer hat und was wir trotzdem von unseren östlichen Nachbarn lernen könnten, schildert Historiker Oliver Schmitt.

12.01.2018

Should we ban fully autonomous weapons?

Is it justified at all that a machine kills people, or takes decisions about life and death? Philosopher Mark Coeckelbergh argues in his guest article for uni:view why the use of fully autonomous weapons is ethically highly problematic.

 Aktuelle Meldungen

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Je mehr gesellschaftliche Möglichkeiten, desto gesünder

Die feministische Theorie hat Gesundheitspotenzial - davon ist Gerlinde Mauerer überzeugt. Am Institut für Soziologie sowie im Verein "Frauenhetz" beschäftigt sie sich mit sozialen und biologischen Einflüssen auf die Gesundheit von Frauen. Die Sozialwissenschafterin ist Herausgeberin des kürzlich erschienenen Sammelbands "Frauengesundheit in Theorie und Praxis. Feministische Perspektiven in den Gesundheitswissenschaften". Im Interview für das "uni:view"-Dossier "100 Jahre Internationaler Frauentag" berichtet sie aus diesem Forschungsbereich.

21.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Performing Femininity – Konstruktionen von Geschlecht im Film

Im Kino Hollywoods müssen Frauen vor allem eines sein: sexy. Daran hat sich in den letzten Jahrzehnten wenig geändert. Wie das Publikum eine weibliche Leinwandfigur wahrnimmt, wird nicht nur durch die Rollenverteilung bestimmt, sondern auch durch die Erzählweise. Hier setzt die feministische Filmwissenschafterin Andrea Braidt in ihrem aktuellen Projekt an: Sie untersucht den Einfluss der Erzählperspektive auf die mediale Konstruktion von Geschlecht. Passend zum Thema verlost "uni:view" 2 x 2 Karten für den Dorothy-Arzner-Film "Honor Among Lovers", der im Österreichischen Filmmuseum gezeigt wird. Nähere Informationen zum Gewinnspiel siehe Textende.

17.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Riesenorchidee blüht!

Riesenorchideen aus der Gattung Bulbophyllum (Section Macrobulbon) des Botanischen Gartens blühen unregelmäßig und meist nur während der Wintermonate. Darüber hinaus sind die meisten Pflanzen in der Forschungssammlung untergebracht und deshalb der Öffentlichkeit kaum bekannt. Heuer jedoch ist eine Pflanze auf der 8. Internationalen Orchideenschau im Stift Klosterneuburg aufgeblüht, und so hat ein breites Publikum die Möglichkeit, diese seltene, große Pflanze noch bis Sonntag, 20. März 2011, zu besichtigen.

17.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

"Belastungsgrenze für Fukushima sollte höher sein"

Wäre das japanische Kernkraftwerk Fukushima 1 den Vorschriften der japanischen Regierung entsprechend baulich verbessert worden, hätte es das verheerende Beben von vergangener Woche eigentlich unbeschadet überstehen sollen. So Götz Bokelmann vom Institut für Meteorologie und Geophysik im Rahmen einer Informationsveranstaltung an der Universität Wien zur Lage in Japan.

16.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Biografie als Fallstudie: die Frauenrechtlerin und Nationalistin Käthe Schirmacher

Käthe Schirmacher (1865-1930) war Schriftstellerin, Journalistin und Feministin der ersten Frauenbewegung. Ihr umfangreicher Nachlass dokumentiert ihre Reisen (etwa nach Russland, nach Ägypten oder in die USA) ebenso wie ihre politischen Aktivitäten und ihre Korrespondenz mit berühmten Zeitgenossinnen. Johanna Gehmacher vom Institut für Zeitgeschichte setzt sich mit ihrer spannenden Biografie auseinander. "uni:view" sprach mit der Historikerin über Käthe Schirmacher, ihren Wechsel zu völkisch-nationalen Kreisen und die Situation der Frauen- und Geschlechtergeschichte im 20. Jahrhundert.

16.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Zwischen den Geschlechtern

Ist es ein Junge oder ein Mädchen? Diese Frage spielt bei der Geburt zuallererst eine Rolle. Die Erkenntnis, dass mit dem Phänomen des Hermaphroditismus auch weitere biologische Geschlechter möglich sind, ist im Alltagsdenken vieler Menschen kaum präsent. Bis jetzt existiert Intersexualität nur als Randerscheinung in unserer Gesellschaft. Welche Auswirkungen diese Diagnose für Individuen haben kann und welche Lösungsvorschläge in der modernen Literatur angeboten werden, untersuchen Susanne Hochreiter und Angelika Baier vom Institut für Germanistik seit Jänner 2011 in einem FWF-Projekt.

15.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Selbstzeugnisse von Frauen - Die Sammlung Frauennachlässe

Etwa 80 Jahre nach dem ersten Frauentag wurde im Jahr 1990 die "Sammlung Frauennachlässe" von Edith Saurer am Institut für Geschichte gegründet. Seitdem fungiert sie in Form von Archiv und Forschungsstätte als "Sprachrohr der Erinnerungen von Frauen". Zahlreiche Diplomarbeiten, Dissertationen, Forschungsprojekte und Publikationen bauen inzwischen auf den aktuell in 161 Beständen archivierten Nachlässen von 258 Personen auf. "uni:view" sprach mit der Leiterin Christa Hämmerle und der Mitarbeiterin Li Gerhalter über die Sammlung und ihre aktuellen Entwicklungen.

14.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

"Geography and Gender"

Anlässlich des 100. Jubiläums des Internationalen Frauentags widmet "uni:view" im März 2011 dem Thema Gender und Frauenforschung besondere Aufmerksamkeit. Die Geographin Elisabeth Aufhauser verbindet in ihrer Arbeit Feminismus, Wirtschaftsgeographie und Raumplanung. Im Interview erzählt sie, inwieweit räumliche und geschlechtsbezogene Strukturen an so unterschiedlichen Orten wie Spielplätzen, Industrie- und Wirtschaftsparks zusammenspielen.

11.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Universität Wien unter den Top 100 weltweit

Im heuer erstmals erscheinenden "Times Higher Education World Reputation Ranking" ist die Universität Wien als einzige österreichische Universität unter den Top 100 platziert, europaweit reiht sie sich unter den Top 30 ein – "ein erfreuliches Ergebnis der Bemühungen der vergangenen Jahre", so Rektor Georg Winckler. Befragt wurden 13.000 AkademikerInnen aus 131 Ländern.

10.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Frauenbewegungen in muslimisch geprägten Ländern

Der Umsturz der diktatorischen Regime in Tunesien und Ägypten brachte die dominanten westlichen Bilder über die sogenannte "arabische Welt" ins Wanken. Seit der Kolonialzeit beansprucht der Westen Werte wie Demokratie, Freiheit und Entwicklung für sich, um sich abzugrenzen bzw. politische und wirtschaftliche Interessen zu legitimieren. Dass genau diese Werte nun in den arabischen Ländern lautstark eingefordert werden und in Ägypten wie Tunesien Frauen mit und ohne Kopftuch für mehr Freiheit und Demokratisierung auf die Straße gingen, stellt die "westlichen" Konstruktionen über die "Anderen" in Frage – besonders im Hinblick auf Geschlecht und Geschlechterbeziehungen.

10.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Der steinige Weg zur Gleichberechtigung

Politische Partizipation, Recht auf Bildung sowie Besitz – dies ist nur eine Auswahl der Grundrechte, die zumindest in westlichen Demokratien Frauen und Männern gleichermaßen zugesprochen werden. Dafür wurde hart gekämpft: Im Zuge der französischen Revolution erstmals öffentlich gefordert, ist 200 Jahre später noch immer keine völlige Gleichberechtigung gegeben. Stefanie Wöhl leitet das Büro des Referats Genderforschung gemeinsam mit der wissenschaftlichen Leiterin Sigrid Schmitz. Lesen Sie hier, wie Wöhl das Verhältnis politischer Frauenbewegungen zu feministischer Forschung bzw. Genderforschung beschreibt und was den beiden Genderforscherinnen der Frauentag bedeutet.

09.03.2011 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Rätselhafte Frauen

Am 8. März erschien die neueste Ausgabe von "univie", dem Magazin des Alumniverbands für die AbsolventInnen und MitarbeiterInnen der Universität Wien. Schwerpunktthema des aktuellen Hefts sind Rätsel der Wissenschaft. Lesen Sie hier einen ausgewählten Artikel von Judith Jennewein über Österreichs einzige Rätselwerkstatt: Die Kreuzworträtsel der phoenixen sind Kult und sorgen seit 20 Jahren für lösungsorientiertes Kopfzerbrechen. Dahinter stehen drei Absolventinnen der Universität Wien.

09.03.2011 | [weiter]