Jedes Semester stellt die Universität Wien ihren WissenschafterInnen eine Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell bewegt. In Interviews und Gastbeiträgen liefern die ForscherInnen vielfältige Blickwinkel und Lösungsvorschläge aus ihrem jeweiligen Fachbereich. Die Semesterfrage im Wintersemester 2018/19 lautet "Was eint Europa?". 

Zum Nachschauen: Abschlussveranstaltung der Semesterfrage

Am Montag, 14. Jänner 2019, lud die Universität Wien zur Abschlussveranstaltung der Semesterfrage: Nach einem Impulsreferat von Franz Vranitzky, österreichischer Bundeskanzler 1986-1997, diskutierten mit ihm am Podium Sylvia Hartleif, Leiterin Außenpolitik (Europäisches Zentrum für politische Strategie/Europäische Kommission), die österreichische Schriftstellerin Maja Haderlap, EU-Aktivistin und Studentin Nini Tsiklauri sowie seitens der Universität Wien Gerda Falkner vom Institut für Europäische Integrationsforschung und Martin Kocher vom Institut für Volkswirtschaftslehre und Leiter des Instituts für Höhere Studien. Moderiert wurde der Abend von Martin Kotynek, Chefredakteur der Tageszeitung "DerStandard".

Hier können Sie die Podiumsdiskussion in voller Länge sehen:

 Aktuelle Meldungen

15.01.2019

Europa, wir müssen reden. Podiumsdiskussion zur Semesterfrage

"Europa steckt in einer schwierigen Phase", so die Diagnose von Bundeskanzler a.D. Franz Vranitzky bei der Podiumsdiskussion zur Semesterfrage im Audimax der Universität Wien. Das Thema Europa sorgt für Diskussionsbedarf, doch am Ende sind sich alle einig: Für Europa lohnt es sich zu kämpfen.

Bücherregal

14.01.2019

Gerda Falkner und Martin Kocher zur Semesterfrage

Europaforscherin Gerda Falkner und Ökonom Martin Kocher diskutieren bei der heutigen Podiumsdiskussion gemeinsam mit Franz Vranitzky, Sylvia Hartleif, Maja Haderlap und Nini Tsiklaur zur aktuellen Semesterfrage "Was eint Europa?".

 Weitere Meldungen

Semesterfrage 2018/19
 

"Millionen von Arbeitsmigranten haben zwei Heimaten"

Was hat Vielfalt mit europäischer Kultur zu tun, und was darf man von Einwanderern erwarten? Historiker Wolfgang Schmale diskutiert im Rahmen der aktuellen Semesterfrage mit UserInnen auf derStandard.at.

11.10.2018 | [weiter]

Forschung
 

Die Mobilität sozialer Rechte

Innerhalb der EU können BürgerInnen soziale Rechte – etwa den Anspruch auf Arbeitslosengeld – von einem Land in ein anderes "mitnehmen". Was in der Theorie gut klingt, erweist sich in der Praxis häufig als schwierig, wie ein internationales Projekt von Soziologinnen der Universität Wien zeigt.

10.10.2018 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Buchtipp des Monats von Wolfgang Schmale

Für Europakenner und Historiker Wolfgang Schmale ist der Konsens über die fundamentalen Ziele und Werte Europas zerbrochen. Warum er dennoch eine Zukunft für Europa sieht, erklärt Schmale im Interview.

05.10.2018 | [weiter]

Semesterfrage 2018/19
 
Wolfgang Schmale

Die Vielfalt eint Europa!

Die EU führt seit dem Jahr 2000 das Motto "In Vielfalt geeint". Was das bedeutet, erklärt der Historiker Wolfgang Schmale von der Universität Wien. Diskutieren Sie mit auf derstandard.at.

02.10.2018 | [weiter]

Studium & Lehre
 

"Europa" im Vorlesungsverzeichnis

Zum Start der neuen Semesterfrage "Was eint Europa?" hat uni:view im Vorlesungsverzeichnis geblättert und eine Auswahl an Lehrveranstaltungen rund um das interdisziplinäre Thema Europa zusammengestellt.

01.10.2018 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Europa: Präsidentschaft in schwierigen Zeiten

"Was eint Europa?" lautet die kommende Semesterfrage der Uni Wien. Anlässlich der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft geht Gerda Falkner vom Institut für Europäische Integrationsforschung in einem Gastbeitrag bereits jetzt der Frage nach: Was könnte Österreich dazu beitragen, die EU zu einen?

12.07.2018 | [weiter]

Uni:Blicke
 

#ask: Meine Sicht auf Europa

Am 19. Juni stellte sich eine Delegation des Europäischen Parlaments im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft den Fragen von Studierenden. Die Themen im vollbesetzten Audimax reichten von Migration über Menschenrechte bis hin zur Vermögenssteuer.

20.06.2018 | [weiter]

Forschung
 

Was hält die Gesellschaft zusammen?

Stadt oder Land, Österreich oder Polen – wo wir leben, beeinflusst den Zugang zu Ressourcen, den Bildungsweg und auch die Denkweise. Die lokalen Zugehörigkeitsgefühle, Identitäten und den Zusammenhalt zu verstehen, ist das Ziel des EU-Projekts COHSMO unter Beteiligung des Soziologen Yuri Kazepov.

13.12.2017 | [weiter]