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Forschung

21.08.2018

Altes Licht bestätigt Quantenverschränkung

Mit Hilfe des Milliarden Jahre alten Lichts zweier Quasaren haben Physiker der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erneut die Gültigkeit der Quantenmechanik und eines ihrer seltsam anmutenden Phänomene nachgewiesen.

24.07.2018

Emojis für Zivilcourage

Eingeloggt und ausgebuht: Cybermobbing kennt viele Opfer. Welche Maßnahmen Jugendliche dazu bringen, bei Gewalt im Internet zivilcouragiert zu handeln, untersucht ein Team um Ulrike Zartler, Christiane Atzmüller und Ingrid Kromer vom Institut für Soziologie der Universität Wien.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Der Magnetsinn der Kröten

Können sich Tiere am Magnetfeld der Erde orientieren? Diese Frage wurde erstmals im 19. Jahrhundert diskutiert, blieb aber zumindest bis in die 1970er Jahre umstritten. Am Department für Evolutionsbiologie hat nun der Nachwuchswissenschafter Lukas Landler – zusammen mit seinem Diplomarbeitsbetreuer Günter Gollmann – methodische Entwicklungsarbeit geleistet und den Einfluss des Magnetfelds auf die Wanderrichtungen von Erdkröten nachgewiesen. Seine Arbeit erschien im renommierten Online-Journal "Frontiers in Zoology".

03.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

iCom – neue Kompetenzen aufbauen

Mit Jahresbeginn 2011 startete das EU-Projekt "Konstruktive Internationale Kommunikation im Kontext der Informations- und Kommunikationstechnologie" (iCom). Das dreijährige Projekt wird zwischen der Universität Wien als "Lead Partnerin" – vertreten durch die Fakultät für Informatik und das Postgraduate Center – und der Masaryk Universität Brünn durchgeführt. Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Regionen Wien und Südmähren.

02.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Was wären Märchen ohne Wald?

Hänsel und Gretel verirren sich darin, Rotkäppchen begegnet hier dem bösen Wolf und Schneewittchen flüchtet sich vor ihrer bösen Stiefmutter in seine Tiefen: Der Wald spielt in knapp der Hälfte der insgesamt rund 200 Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm eine wichtige Rolle. Als Märchenschauplatz ist er ein fast unverzichtbarer Projektionsraum. Für den Germanisten und Dramaturgen Reinhard Palm, der im laufenden Semester ein Proseminar zu den Brüdern Grimm hält, verlieren sich die meist jugendlichen HeldenInnen aber nicht im tiefen, dunklen Wald, sondern finden dort vielmehr zu sich selbst.

28.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Stadt der Turmfalken

Der Turmfalke ist der häufigste Greifvogel im Stadtgebiet. Seit einem Jahr untersucht Petra Sumasgutner vom Department für Evolutionsbiologie seine Lebensgewohnheiten. In Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum kartiert die Dissertantin Turmfalkennester, erfasst den Bruterfolg und untersucht den Speiseplan der Wiener Falken. Die Forscherin freut sich über die Meldung von gesichteten Turmfalkennestern im Wiener Stadtgebiet.

27.04.2011 | [weiter]

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Mikroorganismus aus dem Alsergrund

Mikroorganismen spielen eine unverzichtbare Rolle in den großen Stoffkreisläufen. Einem Forschungsteam um Christa Schleper, Leiterin des Departments für Ökogenetik, gelang es, das erste ammoniumoxidierende Archaeon aus Wiener Böden in Reinkultur zu isolieren und seine Aktivität nachzuweisen. Die WissenschafterInnen präsentieren in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals PNAS ihre Ergebnisse zu "Nitrososphaera viennensis", dem "sphärischen Ammoniumoxidierer aus Wien" – gefunden im Garten des Universitätszentrums Althanstraße.

26.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Schmetterlinge im Sommerschlaf

Viele Insekten überdauern die Wintermonate in Kältestarre – die Weibchen der Sardischen Ochsenaugen hingegen verschlafen den Hochsommer: Wird es zu heiß, verschwinden die Tagfalter wie von Zauberhand und tauchen erst im regnerischen September zum Eierablegen wieder auf. Wie diese Sommerruhe (Diapause) gesteuert wird, ist nur eine von vielen Fragen, die Andrea Grill stellt: Zum Beispiel hat die Biologin entdeckt, dass die sommerfaulen Falter hin und wieder mit Verwandten vom Festland "artfremdgehen". Die hybriden Nachkommen dieser natürlichen Kreuzung stehen im Zentrum ihres aktuellen Elise-Richter-Projekts.

18.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Wie tickt der Mensch?

"Radikal interdisziplinär" nennt Markus Peschl vom Institut für Philosophie den Ansatz der neuen Forschungsplattform "Cognitive Science: Entwicklung der Kognition". Gemeinsam mit Helmut Leder, Vorstand des Instituts für Psychologische Grundlagenforschung, leitet Peschl die Plattform, die seit Jänner 2011 läuft und natur- und lebenswissenschaftliches mit geistes- und sozialwissenschaftlichem Fachwissen verknüpft. Beteiligt sind WissenschafterInnen u.a. aus den Bereichen Philosophie, Psychologie, Translationswissenschaft, Kognitionsbiologie, Anthropologie und Kunstgeschichte.

15.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Auf den Spuren politischer Nachkriegsliteratur

"Die österreichische Nachkriegsliteratur war weitgehend unpolitisch", so ein verbreitetes Vorurteil der Literaturgeschichtsschreibung. Günther Stocker und sein Team vom Institut für Germanistik hinterfragen diese Annahme und machen sich auf die Suche nach dem Politischen – konkret: den Diskursen des Kalten Krieges in der Literatur der Jahre 1945 bis 1966. Fündig werden sie zunächst eher am Rande des literarischen Geschehens: bei wenig bekannten AutorInnen, in nicht so renommierten Genres und eher unbeachteten Werken angesehener SchriftstellerInnen.

13.04.2011 | [weiter]

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