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Forschung

16.07.2018

Die letzte Nacht der Zarenfamilie

Nach seiner Abdankung als Zar wurden Nikolai II. und seine Familie aus Sankt Petersburg verbannt. In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 wurden sie hingerichtet. Historiker Wolfgang Mueller vom Institut für Osteuropäische Geschichte erklärt, warum sich bis heute Mythen um die Romanows ranken.

11.07.2018

Spitzenforschung mit Supercomputern

Die Uni Wien hat ihn schon: einen Supercomputer. Der Beitritt Österreichs zum europäischen Super-Computing Netzwerk PRACE ermöglicht Forschenden nun Zugang zu noch schnelleren und leistungsstärkeren Maschinen, mit denen sich komplexere, wissenschaftliche Fragestellungen beantworten lassen.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Wie tickt der Mensch?

"Radikal interdisziplinär" nennt Markus Peschl vom Institut für Philosophie den Ansatz der neuen Forschungsplattform "Cognitive Science: Entwicklung der Kognition". Gemeinsam mit Helmut Leder, Vorstand des Instituts für Psychologische Grundlagenforschung, leitet Peschl die Plattform, die seit Jänner 2011 läuft und natur- und lebenswissenschaftliches mit geistes- und sozialwissenschaftlichem Fachwissen verknüpft. Beteiligt sind WissenschafterInnen u.a. aus den Bereichen Philosophie, Psychologie, Translationswissenschaft, Kognitionsbiologie, Anthropologie und Kunstgeschichte.

15.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Auf den Spuren politischer Nachkriegsliteratur

"Die österreichische Nachkriegsliteratur war weitgehend unpolitisch", so ein verbreitetes Vorurteil der Literaturgeschichtsschreibung. Günther Stocker und sein Team vom Institut für Germanistik hinterfragen diese Annahme und machen sich auf die Suche nach dem Politischen – konkret: den Diskursen des Kalten Krieges in der Literatur der Jahre 1945 bis 1966. Fündig werden sie zunächst eher am Rande des literarischen Geschehens: bei wenig bekannten AutorInnen, in nicht so renommierten Genres und eher unbeachteten Werken angesehener SchriftstellerInnen.

13.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Auf der Suche nach Leben im Universum

Wann entdecken wir endlich einen anderen, bewohnbaren Planeten im Universum? Obwohl neue Beobachtungen zeigen, dass jeder vierte sonnenähnliche Stern eine sogenannte "Exo-Erde" besitzen könnte, fehlt bislang noch ein endgültiger Beweis für deren Existenz. Für WissenschafterInnen wie Elke Pilat-Lohinger vom Institut für Astronomie ist es dennoch nur eine Frage der Zeit, bis diese Suche ein erfolgreiches Ende findet. Ihr aktuelles FWF-Projekt zur Langzeitstabilität erdähnlicher Planeten soll zum Fortschritt in diesem boomenden Forschungsbereich beitragen.

11.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Zwischen Theorie und Spekulation

Die Physik ist als eine Disziplin bekannt, die stark am klassischen Erkenntnisprozess orientiert ist. Dieses Bild ist jedoch längst nicht mehr zutreffend. Vor allem in der Grundlagenphysik wurden in den letzten Jahren zahlreiche Theorien populär, die nicht empirisch überprüfbar sind. Zunehmend verschwimmt die Grenze zwischen dem, was als Spekulation, und dem, was als bestätigte Theorie betrachtet wird. Diesem Wandel geht Richard Dawid vom Institut für Philosophie im FWF-Projekt "Theorienbewertung in Stringtheorie und kosmischer Inflation" auf den Grund.

07.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Hochgebirgsvegetation an der Schneegrenze

MitarbeiterInnen der Forschungsplattform "Mountain Limits" haben erstmals am Schrankogel (3.497 m) in Tirol den Grenzbereich zwischen alpiner und nivaler Vegetation sowie die sommerliche Schneegrenze quantitativ untersucht. Alpine Pflanzen vertragen gelegentlichen Schneefall und Frost in der Vegetationsperiode. Nivale Pflanzen dagegen sind an deutlich längere Schneebedeckung angepasst: Sie sind Schneeschützlinge. Die ForscherInnen warnen, dass sich der Verlust von nivaler Vegetation auf die Biodiversität der alpinen Regionen auswirken könnte. Ihre Ergebnisse erscheinen aktuell in der "Meteorologischen Zeitschrift" und in den "Environmental Research Letters (ERL)".

06.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der "Molekulare Oktopus"

Ein neuer Rekord im Nachweis quantenphysikalischer Eigenschaften von Nanopartikeln gelang QuantennanophysikerInnen der Fakultät für Physik in Kooperation mit ChemikerInnen aus der Schweiz und den USA: Erstmals wurde das Quantenverhalten von Molekülen aus mehr als 400 Atomen nachgewiesen. Dabei stellen die WissenschafterInnen mit dem "Molekularen Oktopus" – angelehnt an die Gestalt der verwendeten Moleküle – einen wichtigen Aspekt des Gedankenexperiments "Schrödingers Katze" nach. Die Forschungsergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Communications" präsentiert.

06.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Open Access für die Wissenschaft

OpenAIRE (Open Access Infrastructure for Research in Europe) ist ein wegweisendes Projekt zum Aufbau einer digitalen Forschungsinfrastruktur in der Europäischen Union. Projektträger sind insgesamt 38 europäische Partner; Österreich ist durch die Universitätsbibliothek Wien vertreten. Das Projekt unterstützt die Europäische Kommission bei der Umsetzung eines Open-Access-Pilotprogramms im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms.

05.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

EU-Netzwerk COST: Neue Lebensformen im Fokus

Bio-Objekte wie Stammzellen, genetisch veränderte Organismen oder Hybride stehen im Mittelpunkt des EU COST-Netzwerks "Bio-Objects and their Boundaries: Governing Matters at the Intersection of Society, Politics and Science". Ein interdisziplinäres ForscherInnenteam aus 14 Ländern untersucht bis Dezember 2014 die verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen im Umgang mit diesen neuen Lebensformen.

04.04.2011 | [weiter]

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