uni:view

Forschung

Angestellte in einer Gastro-Küche.

11.04.2019

Zugang zum Arbeitsmarkt: Geflüchtete haben es schwer

Wie funktioniert die Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete in Österreich? Das haben aktuell die Soziologen Bernhard Kittel und Roland Verwiebe gemeinsam mit einem Team in einer Studie untersucht. Sie zeigt: Nicht nur die Regierung, auch die österreichischen Kammern müssen dringend umdenken.

03.04.2019

Die Untermieter der Mondmuschel

Die rund 500 Arten der marinen Mondmuschel leben seit 400 Millionen Jahren in Symbiose mit Bakterien. Wie die Mondmuscheln ihre Bakterien "aussuchen" und anschließend unter Kontrolle halten, untersucht die Mikrobiologin Jillian Petersen in ihrem aktuellen ERC-Projekt an der Uni Wien.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Weiche Kristalle fließen anders

Eine Flüssigkeit muss kein ungeordnetes Gewirr von Teilchen sein: Ein Forschungsteam der Technischen Universität Wien und der Universität Wien entdeckte neuartige Strukturen aus winzigen Teilchen, die in Flüssigkeiten schweben. Teilchen-Cluster in Flüssigkeiten können unter mechanischer Belastung Stränge ausbilden und dadurch ihre Fließeigenschaften dramatisch ändern. Dazu publizierten die Forscher kürzlich im Fachjournal "Physical Review Letters"; von den beschriebenen Effekten versprechen sie sich ein breites, technisches Anwendungsspektrum.

08.08.2011 | [weiter]

Forschung
 

Das Entstehen von Geschlechtszellen

Bei der Entstehung von Keimzellen, beim Menschen etwa Spermien und Eizellen, werden Chromosomen vielfach gebrochen und neu zusammengefügt. Ein Forschungsteam um Franz Klein, Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien, hat diesen Prozess mithilfe modernster Technologie mit Auflösung im Nanometer-Bereich untersucht. Die überraschenden Ergebnisse zum Mechanismus der Meiose werden in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift CELL veröffentlicht.

05.08.2011 | [weiter]

Forschung
 

Speeding up evolution: Orchid epigenetics

Organisms adapt to their dynamic environment using various strategies. Ovidiu Paun, working at the Department of Systematic and Evolutionary Botany, investigates how marsh orchids adjust to and diffuse in different habitats. Initial results have suggested that the future isn't as bleak as one would have expected: Variation in epigenetic information, recently detected as heritable signals outside the DNA, enables plants to adapt quickly to environmental changes.

28.07.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der "wundersame" Stern Mira

Der Stern Omikron Ceti, genannt Mira, "die Wundersame", ist in doppelter Hinsicht außergewöhnlich: Er verändert seine Helligkeit in regelmäßigen Abständen und besitzt einen kometenähnlichen Schweif. Neue Erkenntnisse zu Strukturen in der Umgebung des alten Sterns liefert ein internationales Forschungsteam unter führender Beteiligung von Wissenschaftern des Instituts für Astronomie. Die Forscher publizieren dazu in der aktuellen Ausgabe des Journals "Astronomy & Astrophysics".

26.07.2011 | [weiter]

Forschung
 

Von Elefanten und Menschen

In Afrika und auch Asien kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Elefanten und Menschen, leider oft mit tödlichem Ausgang auf beiden Seiten. Elefantenherden wandern manchmal über Nationalparkgrenzen hinaus, durchqueren auf ihrer Route Siedlungen und Dörfer und plündern nicht selten die Felder der Bauern. Die Zoologin Angela Stöger-Horwath erarbeitet in ihrem aktuellen FWF-Projekt "Automatische Analyse von Elefantenlauten" nun ein System, das DorfbewohnerInnen rechtzeitig vor nahenden Elefantenherden warnt – bzw. die Elefanten von bewohnten Gebieten ablenken soll.

25.07.2011 | [weiter]

Forschung
 

Nanotechnologie für Wasserfilter

In der Nanotechnologie sind in den letzten Jahren neue Werkstoffe mit einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten entstanden, wie beispielsweise Kohlenstoffnanoröhren. Es handelt sich dabei um zylindrische Werkstoffe aus Kohlenstoff mit einem Durchmesser von wenigen Nanometern – ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. Diese Nanoröhren besitzen außergewöhnliche elektronische, mechanische und chemische Eigenschaften und können u.a. zur Reinigung von kontaminiertem Wasser verwendet werden. WissenschafterInnen der Universität Wien publizierten dazu in der renommierten Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology".

21.07.2011 | [weiter]

Forschung
 

Wenn Mehrsprachigkeit zum Hindernis wird

Wie läuft Kommunikation ab, wenn mehrsprachige MigrantInnen aus afrikanischen Herkunftsländern und VertreterInnen Wiener Behörden oder Gerichte einander begegnen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des transdisziplinären Forschungsprojekts "PluS – Plurilinguale SprecherInnen in unilingualen Kontexten", finanziert aus den Mitteln des "Diversität – Identität Call 2010" des WWTF, das sich aus einer menschenrechtlichen Perspektive damit auseinandersetzt, wie "einander verstehen" – als Grundvoraussetzung für ein faires Verfahren und Gleichheit vor dem Recht – gelingen kann.

18.07.2011 | [weiter]

Forschung
 

Einblicke in den Erdmantel

Keine Stadt im Umkreis von mehreren 100 Kilometern, von Straßen ganz zu schweigen: Jakutien in Nordost-Russland ist das – nicht ganz ungefährliche – Forschungsgebiet von Theodoros Ntaflos und Cornelius Tschegg. Dort, wo die Eurasische und die Nordamerikanische Kontinentalplatte zusammentreffen, finden die beiden Lithosphärenforscher einzigartige Basaltgesteine, die Blicke in den Erdmantel erlauben. Im aktuellen FWF-Projekt "Volcanism near the North America-Eurasia Plate boundary" analysieren sie diese "Botschafter aus dem Erdinneren".

14.07.2011 | [weiter]

Anmeldung zum Forschungsnewsletter

Anmeldung
Dies ist ein Pflichtfeld