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Forschung

17.01.2018

"Meine Forschung": Wie Senioren ländliche Räume beleben

Während in ländlichen Regionen im Normalfall die Abwanderung junger Menschen thematisiert wird, nimmt Geographin Elisabeth Gruber ältere ZuwanderInnen und ihre Bedeutung für die lokale Entwicklung in den Blick.

Fotos vom Pinzgau

16.01.2018

Der Pinzgau ist kein Jammertal

Saalbach, Zell am See, Kaprun: Wer die Gegend kennt, kommt wohl kaum auf die Idee, dass es sich um eine benachteiligte Region handeln könnte. Die Einheimischen sehen das jedoch ein wenig anders. Eine Studie von Uni Wien ForscherInnen zeigt, dass in der gefühlten Benachteiligung auch Chancen liegen.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Liebe geschrieben

Feldpostbriefe zwischen Soldaten und ihren Ehefrauen, Brautbriefe an die Verlobte oder die schriftlichen Zeugnisse einer heimlichen Affäre: Am Institut für Geschichte befasst sich ein Team um Christa Hämmerle mit Paarkorrespondenzen zwischen 1870 und 1970. Die Wissenschafterinnen untersuchen, auf welche Weise in den Briefen Liebe zum Ausdruck kommt und wie Beziehungen bzw. Geschlechterpositionen - schreibend - ausverhandelt werden. Erste Leseeindrücke: Frauen- und Männerrollen stehen darin häufig zur Diskussion; Sexualität wird erstaunlich offen thematisiert.

10.11.2010 | [weiter]

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SeniorInnen: Ein Netzwerk für die Bildung

Wie das Konzept des "Lebenslangen Lernens" in die Praxis umgesetzt werden kann, verdeutlichen die Ergebnisse des kürzlich abgeschlossenen EU-Bildungsprojekts "SEELERNETZ": Im österreichischen Teilprojekt zeigen der Soziologe Franz Kolland und sein Team, dass bildungsferne SeniorInnen durch die Einbindung in soziale Netzwerke zur Teilnahme an Lernprozessen animiert werden können - v.a. dann, wenn auch die Inhalte des Bildungsangebots aus dem sozialen Umfeld der älteren Menschen stammen.

08.11.2010 | [weiter]

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Gestresste Bakterien

Bakterielle Krankheitserreger infizieren den menschlichen Körper. Eine Infektionskrankheit ist die Folge, und Antibiotika kommen zum Einsatz. Soweit ist uns der Ablauf bekannt. Weniger bekannt ist, dass ein Teil der Bakterien die Behandlung überlebt. Wie, das untersucht die Mikrobiologin Isabella Moll im FWF-Projekt "Neue Strategien in der bakteriellen Stressantwort". Dabei geht sie der Frage nach, wie die Bakterien auf den Stress nach einer Infektion reagieren und wie sie lernen, mit ihrer neuen Umgebung im Körper des Wirts umzugehen.

27.10.2010 | [weiter]

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An inseparable marine couple

Silvia Bulgheresi from the Department of Genetics in Ecology considers the marine nematode Laxus oneistus her favourite worm. To find it in nature, she travels to Belize in Central America. In the shallow water of the Caribbean Sea, this stilbonematid nematode lives in symbiosis with bacteria located on its cuticle. Unlike other animals or human beings who carry many different microbes, the worm has a beneficial association with only one species of bacteria.

21.10.2010 | [weiter]

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Publikation: Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus

Am Donnerstag, 21. Oktober 2010, wird der kürzlich erschienene Sammelband "Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Universität Wien" präsentiert: Ziel der Publikation ist es, Verflechtungen der Geisteswissenschaften in das NS-Herrschaftssystem zu beleuchten und zu interpretieren. Der Band leistet erstmals eine Zusammenführung der bisherigen Forschung zum Thema. "DieUniversität-online" sprach mit den drei Herausgebern Mitchell Ash, Wolfram Nieß und Ramon Pils.

18.10.2010 | [weiter]

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Die Arktis und der Klimawandel

Mit der Arktis verbinden die meisten Menschen nicht mehr als öde Eislandschaften ohne viel Vegetation. Dass diese Region in Bezug auf den Kohlenstoffkreislauf der Erde - und somit auch auf das Weltklima - eine entscheidende Rolle spielt, ist weniger bekannt. Der Ökologe Andreas Richter koordiniert im Rahmen eines vom FWF geförderten Projekts der European Science Foundation zehn Forschungsgruppen aus acht verschiedenen Ländern und unternimmt abenteuerliche Expeditionen nach Sibirien und Grönland, um diesen spannenden Zusammenhang aufzuklären.

15.10.2010 | [weiter]

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Forschungszentrum für Wölfe und Hunde

Am 21. Oktober 2010 wird das Wolf Science Center (WSC) zur Erforschung der geistigen Leistungen und der Kooperationsfähigkeit von Wölfen und Hunden im niederösterreichischen Ernstbrunn eröffnet. Unter der Leitung der ForscherInnen Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsófia Virányi entstand ein weltweit einzigartiges Zentrum mit neuen Forschungsansätzen und ausgezeichneter Tierhaltung.

14.10.2010 | [weiter]

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Flüssige Körperbilder

Wie interagieren Körper und Geist - oder was hält Leib und Seele zusammen? Bereits seit der Antike beschäftigt sich die abendländische Philosophie mit dem "Leib-Seele-Problem", das sich in unterschiedlichen Körpervorstellungen manifestiert. Die Romanistin und Elise-Richter-Stipendiatin Marlen Bidwell-Steiner vergleicht im Rahmen des vierjährigen FWF-Projekts "Beharrliche Leiblichkeit" frühneuzeitliche Körperkonzepte mit postfeministischen Körpermodellen.

13.10.2010 | [weiter]

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