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Forschung

14.11.2018

Ein Mikroskop aus Licht

Proteine sind die Bausteine des Lebens und nur wenige Milliardstel Meter klein. Der Physiker und ERC Starting Grant-Preisträger Thomas Juffmann forscht an der Universität Wien an neuen Mikroskopiemethoden, um diese winzigen Proben sichtbar zu machen.

14.11.2018

Ich denke, also kaufe ich

Käsefondue, Taschenmesser und Schokolade – kommt Ihnen da die Schweiz in den Sinn? Länder sind in unseren Köpfen mit gewissen Eigenschaften, Produkten oder Dienstleistungen verknüpft. In einem FWF-Projekt untersuchen Uni Wien Forscher den Einfluss stereotyper Zuschreibungen auf unser Kaufverhalten.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

"Stop-and-go" bei der immunologischen Genregulation

Draußen warm, drinnen kalt – oder umgekehrt: Starke Temperaturschwankungen überfordern unseren Körper und es kommt zu verschnupften Nasen und grippalen Infekten. Das menschliche Immunsystem reagiert darauf mit der Produktion kleiner Proteine – sogenannter Zytokine –, die lokal oder im gesamten Organismus die Abwehr anregen. Ist die Infektion vorüber, muss die Produktion eingestellt werden. Doch woher weiß dieser Produktionsmechanismus, wann er anhalten soll? In einem kürzlich gestarteten FWF-Projekt geht der Immunbiologe Pavel Kovarik dieser und weiteren wichtigen Fragen nach und betritt dabei spannendes Neuland.

18.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Wiener Schule der Kognitionsforschung

Im März 2011 fiel der Startschuss für das neue FWF-Doktoratskolleg "Cognition and Communication (COGCOM)". Mit einem integrativen kognitionsbiologischen Ansatz will der Sprecher Thomas Bugnyar die Kognitionsforschung mit einem "Wiener Mascherl" versehen und dadurch den Forschungsstandort im internationalen Spitzenbereich platzieren. Das Herzstück des Doktoratsprogramms bildet eine "Lecture Series", die interessierten Studierenden und WissenschafterInnen die Möglichkeit bietet, mit internationalen Koryphäen auf dem Gebiet der Kognitionsforschung zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.

16.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Von der Seeanemone lernen

Im Schlamm von Flussmündungen versteckt, ernährt sie sich von mikroskopisch kleinen Urkrebsen. Die Rede ist von Nematostella vectensis: Mit nur zwei Keimblättern gehört die winzige Seeanemone zu den einfacher gestrickten Organismen unseres Planeten. Trotzdem ist ihr genetischer Bauplan jenem des Menschen recht ähnlich. Was unterscheidet diese Tiere also von "höheren" Lebewesen? Die Hertha-Firnberg-Stipendiatin Michaela Schwaiger sucht eine Antwort auf diese Frage, indem sie die Evolution genregulatorischer Netzwerke – die Entwicklung der Interaktion zwischen Genen und ihren Produkten – erforscht und dabei wichtige Erkenntnisse für die Stammzellenbiologie sammelt.

13.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Eine Weltkarte der Folter

Schläge, Elektroschocks, Schlaf- oder Nahrungsentzug, simuliertes Ertränken – Folter hat viele Gesichter. Doch eines haben die verschiedenen Foltermethoden gemeinsam: Dem Opfer wird schweres Leid zugefügt, um ein fragwürdiges Geständnis zu erzwingen. Kaum jemand kennt die Problematik dieses Phänomens besser als der Rechtswissenschafter Manfred Nowak, der in seinem laufenden EU-Projekt "Atlas of Torture" ein aktuelles Bild der – dramatischen – internationalen Menschenrechtslage zeichnet.

11.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Mobil im Bild sein

Eine Live-Fußballübertragung in der Straßenbahn, die Nachrichten in der U4 oder "Scrubs" am Weg vom Stephansplatz zur Freyung: mit Fernsehen über Handy & Co heute Realität. Doch der Durchbruch ist "Mobile TV" ob zahlreicher Qualitätsmängel noch nicht gelungen. In einem WWTF-Projekt widmet sich ein Team der Forschungsgruppe Entertainment Computing der Verbesserung der vorherrschenden Qualitätsmankos. Vor kurzem haben die ForscherInnen – in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft – mit der Produktion von Videomaterial für "Mobile TV" einen Meilenstein erreicht.

06.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der Wald im Mittelalter

Zwei große gesellschaftliche Umbrüche prägen im Wesentlichen die Zeit des Mittelalters: Zum einen bildet sich das System der Feudalwirtschaft heraus und zum anderen entstehen marktwirtschaftliche Strukturen – beides einhergehend mit einem generellen Bevölkerungswachstum. Die frühesten schriftlichen Zeugnisse zur Beziehung der Menschen zum Wald stammen aus dieser Epoche – einer Zeit, in der der Wald zusehends "zivilisiert" wurde.

05.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der Magnetsinn der Kröten

Können sich Tiere am Magnetfeld der Erde orientieren? Diese Frage wurde erstmals im 19. Jahrhundert diskutiert, blieb aber zumindest bis in die 1970er Jahre umstritten. Am Department für Evolutionsbiologie hat nun der Nachwuchswissenschafter Lukas Landler – zusammen mit seinem Diplomarbeitsbetreuer Günter Gollmann – methodische Entwicklungsarbeit geleistet und den Einfluss des Magnetfelds auf die Wanderrichtungen von Erdkröten nachgewiesen. Seine Arbeit erschien im renommierten Online-Journal "Frontiers in Zoology".

03.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

iCom – neue Kompetenzen aufbauen

Mit Jahresbeginn 2011 startete das EU-Projekt "Konstruktive Internationale Kommunikation im Kontext der Informations- und Kommunikationstechnologie" (iCom). Das dreijährige Projekt wird zwischen der Universität Wien als "Lead Partnerin" – vertreten durch die Fakultät für Informatik und das Postgraduate Center – und der Masaryk Universität Brünn durchgeführt. Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Regionen Wien und Südmähren.

02.05.2011 | [weiter]

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