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Forschung

21.08.2018

Altes Licht bestätigt Quantenverschränkung

Mit Hilfe des Milliarden Jahre alten Lichts zweier Quasaren haben Physiker der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erneut die Gültigkeit der Quantenmechanik und eines ihrer seltsam anmutenden Phänomene nachgewiesen.

24.07.2018

Emojis für Zivilcourage

Eingeloggt und ausgebuht: Cybermobbing kennt viele Opfer. Welche Maßnahmen Jugendliche dazu bringen, bei Gewalt im Internet zivilcouragiert zu handeln, untersucht ein Team um Ulrike Zartler, Christiane Atzmüller und Ingrid Kromer vom Institut für Soziologie der Universität Wien.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Auf der Suche nach Leben im Universum

Wann entdecken wir endlich einen anderen, bewohnbaren Planeten im Universum? Obwohl neue Beobachtungen zeigen, dass jeder vierte sonnenähnliche Stern eine sogenannte "Exo-Erde" besitzen könnte, fehlt bislang noch ein endgültiger Beweis für deren Existenz. Für WissenschafterInnen wie Elke Pilat-Lohinger vom Institut für Astronomie ist es dennoch nur eine Frage der Zeit, bis diese Suche ein erfolgreiches Ende findet. Ihr aktuelles FWF-Projekt zur Langzeitstabilität erdähnlicher Planeten soll zum Fortschritt in diesem boomenden Forschungsbereich beitragen.

11.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Zwischen Theorie und Spekulation

Die Physik ist als eine Disziplin bekannt, die stark am klassischen Erkenntnisprozess orientiert ist. Dieses Bild ist jedoch längst nicht mehr zutreffend. Vor allem in der Grundlagenphysik wurden in den letzten Jahren zahlreiche Theorien populär, die nicht empirisch überprüfbar sind. Zunehmend verschwimmt die Grenze zwischen dem, was als Spekulation, und dem, was als bestätigte Theorie betrachtet wird. Diesem Wandel geht Richard Dawid vom Institut für Philosophie im FWF-Projekt "Theorienbewertung in Stringtheorie und kosmischer Inflation" auf den Grund.

07.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Hochgebirgsvegetation an der Schneegrenze

MitarbeiterInnen der Forschungsplattform "Mountain Limits" haben erstmals am Schrankogel (3.497 m) in Tirol den Grenzbereich zwischen alpiner und nivaler Vegetation sowie die sommerliche Schneegrenze quantitativ untersucht. Alpine Pflanzen vertragen gelegentlichen Schneefall und Frost in der Vegetationsperiode. Nivale Pflanzen dagegen sind an deutlich längere Schneebedeckung angepasst: Sie sind Schneeschützlinge. Die ForscherInnen warnen, dass sich der Verlust von nivaler Vegetation auf die Biodiversität der alpinen Regionen auswirken könnte. Ihre Ergebnisse erscheinen aktuell in der "Meteorologischen Zeitschrift" und in den "Environmental Research Letters (ERL)".

06.04.2011 | [weiter]

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Der "Molekulare Oktopus"

Ein neuer Rekord im Nachweis quantenphysikalischer Eigenschaften von Nanopartikeln gelang QuantennanophysikerInnen der Fakultät für Physik in Kooperation mit ChemikerInnen aus der Schweiz und den USA: Erstmals wurde das Quantenverhalten von Molekülen aus mehr als 400 Atomen nachgewiesen. Dabei stellen die WissenschafterInnen mit dem "Molekularen Oktopus" – angelehnt an die Gestalt der verwendeten Moleküle – einen wichtigen Aspekt des Gedankenexperiments "Schrödingers Katze" nach. Die Forschungsergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Communications" präsentiert.

06.04.2011 | [weiter]

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Open Access für die Wissenschaft

OpenAIRE (Open Access Infrastructure for Research in Europe) ist ein wegweisendes Projekt zum Aufbau einer digitalen Forschungsinfrastruktur in der Europäischen Union. Projektträger sind insgesamt 38 europäische Partner; Österreich ist durch die Universitätsbibliothek Wien vertreten. Das Projekt unterstützt die Europäische Kommission bei der Umsetzung eines Open-Access-Pilotprogramms im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms.

05.04.2011 | [weiter]

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EU-Netzwerk COST: Neue Lebensformen im Fokus

Bio-Objekte wie Stammzellen, genetisch veränderte Organismen oder Hybride stehen im Mittelpunkt des EU COST-Netzwerks "Bio-Objects and their Boundaries: Governing Matters at the Intersection of Society, Politics and Science". Ein interdisziplinäres ForscherInnenteam aus 14 Ländern untersucht bis Dezember 2014 die verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen im Umgang mit diesen neuen Lebensformen.

04.04.2011 | [weiter]

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Wenn Bakterien die Grippe haben

Auch Mikroorganismen können von Viren infiziert werden - und sich dagegen wehren. Bei der Aktivierung des mikrobiellen Immunsystems ist die Reifung kurzer RNA-Moleküle (crRNAs) bedeutsam. Emmanuelle Charpentier, ehemals Gruppenleiterin an den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) und jetzt an der Universität Umeå (SE) tätig, und ihr Team haben gemeinsam mit deutschen KollegInnen einen neuen Weg zur Aktivierung der crRNAs gefunden. Die in "Nature" publizierten Ergebnisse werfen neues Licht auf die Übertragung von Virulenz bei Krankenhauskeimen sowie die Immunität von Bakterienstämmen bei der Herstellung von Milchprodukten.

31.03.2011 | [weiter]

Forschung
 

Grenzgänge zwischen Musik und Mathematik

Die Verknüpfung von Musik und Mathematik fasziniert die Menschen bereits seit der Antike: Schon der Philosoph Pythagoras erkannte, dass jeder musikalische Ausdruck im Grunde auf bestimmten Zahlenverhältnissen basiert. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Monika Dörfler vom Institut für Mathematik beleuchtet die interdisziplinäre Schnittstelle zwischen der sinnlichen Kunst und der streng formalen Wissenschaft im Rahmen eines WWTF-Projekts. Dabei sollen mittels innovativer Methoden aus der mathematischen Signalanalyse neue Möglichkeiten der Klangmodellierung und -manipulation entstehen.

30.03.2011 | [weiter]

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