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Wissenschaft & Gesellschaft

13.12.2019

Mein Element: Technetium

Technetium kommt auf der Erde nicht natürlich vor, sondern nur als Produkt des radioaktiven Zerfalls. Warum das Element hilft, einen Blick in das Innere von Sternen zu werfen, es in der Medizin eine Rolle spielt, aber auch nicht ganz ungefährlich ist, erzählt der Astrophysiker Josef Hron.

Phosphor ist überall: In unserem Körper, unserer Nahrung, in Medikamenten und unserer Umwelt. Chemikerin Katharina Pallitsch stellt ihr "Lieblingselement" vor. Im Bild: Illustration des Periodensystems mit Phosphor. (© Daniel Spreitzer)

11.12.2019

Mein Element: Phosphor

Phosphor ist ein Element des Lebens: Ein Kilogramm hat jeder erwachsene Mensch in seinem Körper, auch in der Umwelt spielen Phosphate und Phosphonate eine große Rolle. Chemikerin Katharina Pallitsch stellt das "lichtbringende" Element vor.

 Aktuelle Meldungen

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Japan-Katastrophe im Blickfeld der Wissenschaft

Eine "Verdammung Japans" sowie eine "Mythenbildung" ortet Sepp Linhart in der medialen Aufarbeitung der Katastrophe. "Offenbar ist keine unbefangene Auseinandersetzung möglich", kritisierte er bei einer ExpertInnen-Runde zu Japan am gestrigen Mittwoch, 31. März 2011. Psychologin Brigitte Lueger-Schuster erwartet sich eine posttraumatische Belastungsstörung für die japanische Gesellschaft. Dass Naturkatastrophen und Atomunfälle unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet werden, betonte Wissenschaftsforscherin Ulrike Felt. Veranstaltungsorganisator Götz Bokelmann erklärte, dass die Hälfte der "Megastädte" erdbebengefährdet ist.

31.03.2011 | [weiter]

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Ringen um Demokratie in Ägypten, Thailand... und Europa

Seit Februar 2011 schaut die Welt auf die arabischen Länder, wo "Weltgeschichte geschrieben" wird, und es fällt schwer, sich der Begeisterung zu entziehen. Wir werden an unseren eigenen Drang nach Freiheit, Selbstregierung und aktiver Gestaltung der Politik erinnert. Wolfram Schaffar vom Institut für Internationale Entwicklung bleibt trotz Euphorie vorsichtig: In einem Gastbeitrag für "uni:view" blickt er am Beispiel von Thailand auf die "weltweite Krise der Demokratie".

30.03.2011 | [weiter]

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Von Himmelsmechanik und Astrodynamik

Seit mehr als 25 Jahren veranstaltet das Institut für Astronomie regelmäßig die astronomische Fachtagung "Alexander von Humboldt Kolloquium für Himmelsmechanik". Heuer nahmen an der international beachteten Veranstaltung sowohl 40 renommierte WissenschafterInnen aus aller Welt als auch Studierende höherer Semester der Universität Wien teil. Für "uni:view" berichtet Tagungsorganisator Rudolf Dvorak über das mittlerweile achte Kolloquium, das unter dem Ehrenschutz von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl und der Landeshauptfrau von Salzburg, Gabi Burgstaller, von 20. bis 26. März 2011 in Bad Hofgastein stattgefunden hat.

29.03.2011 | [weiter]

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Männlichkeit(en) in der Literatur

Nicht Frauenforschung allein kennzeichnet das Gebiet "Gender", sondern auch ihr Äquivalent, die Männer- bzw. Männlichkeitsforschung. Damit beschäftigt sich Stefan Krammer vom Institut für Germanistik. In seiner Habilitation untersucht er Männlichkeitskonstruktionen in fiktionaler und fachdidaktischer Literatur. "uni:view" sprach mit dem Wissenschafter, der sowohl im Fachbereich Neuere Deutsche Literatur als auch in der Fachdidaktik beheimatet ist, über die so genannten Men's Studies.

29.03.2011 | [weiter]

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Der Frauentag und die Medien

Medien sind in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Sie gelten als Ko-Produzenten von Geschlechterdiskursen. Am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wird feministische Medienwissenschaft nicht nur in Theorie und Empirie erforscht, sondern auch in feministische Praxis umgesetzt: Konstruktive Kritik an Medieninstitutionen und feministische Aktivitäten gehen Hand in Hand mit universitärer Forschung und Lehre.

28.03.2011 | [weiter]

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Revisited: Die Klassiker der feministischen Theorie

Die feministischen Denkerinnen Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler beschäftigen Silvia Stoller vom Institut für Philosophie seit geraumer Zeit. Im Interview mit "uni:view" spricht sie anlässlich des 100. Internationalen Frauentags über die verschiedenen Ansätze der feministischen Theorie und erklärt, wie diese unter dem Blickwinkel der Phänomenologie zusammengedacht werden können.

24.03.2011 | [weiter]

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Je mehr gesellschaftliche Möglichkeiten, desto gesünder

Die feministische Theorie hat Gesundheitspotenzial - davon ist Gerlinde Mauerer überzeugt. Am Institut für Soziologie sowie im Verein "Frauenhetz" beschäftigt sie sich mit sozialen und biologischen Einflüssen auf die Gesundheit von Frauen. Die Sozialwissenschafterin ist Herausgeberin des kürzlich erschienenen Sammelbands "Frauengesundheit in Theorie und Praxis. Feministische Perspektiven in den Gesundheitswissenschaften". Im Interview für das "uni:view"-Dossier "100 Jahre Internationaler Frauentag" berichtet sie aus diesem Forschungsbereich.

21.03.2011 | [weiter]

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Performing Femininity – Konstruktionen von Geschlecht im Film

Im Kino Hollywoods müssen Frauen vor allem eines sein: sexy. Daran hat sich in den letzten Jahrzehnten wenig geändert. Wie das Publikum eine weibliche Leinwandfigur wahrnimmt, wird nicht nur durch die Rollenverteilung bestimmt, sondern auch durch die Erzählweise. Hier setzt die feministische Filmwissenschafterin Andrea Braidt in ihrem aktuellen Projekt an: Sie untersucht den Einfluss der Erzählperspektive auf die mediale Konstruktion von Geschlecht. Passend zum Thema verlost "uni:view" 2 x 2 Karten für den Dorothy-Arzner-Film "Honor Among Lovers", der im Österreichischen Filmmuseum gezeigt wird. Nähere Informationen zum Gewinnspiel siehe Textende.

17.03.2011 | [weiter]

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Riesenorchidee blüht!

Riesenorchideen aus der Gattung Bulbophyllum (Section Macrobulbon) des Botanischen Gartens blühen unregelmäßig und meist nur während der Wintermonate. Darüber hinaus sind die meisten Pflanzen in der Forschungssammlung untergebracht und deshalb der Öffentlichkeit kaum bekannt. Heuer jedoch ist eine Pflanze auf der 8. Internationalen Orchideenschau im Stift Klosterneuburg aufgeblüht, und so hat ein breites Publikum die Möglichkeit, diese seltene, große Pflanze noch bis Sonntag, 20. März 2011, zu besichtigen.

17.03.2011 | [weiter]

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"Belastungsgrenze für Fukushima sollte höher sein"

Wäre das japanische Kernkraftwerk Fukushima 1 den Vorschriften der japanischen Regierung entsprechend baulich verbessert worden, hätte es das verheerende Beben von vergangener Woche eigentlich unbeschadet überstehen sollen. So Götz Bokelmann vom Institut für Meteorologie und Geophysik im Rahmen einer Informationsveranstaltung an der Universität Wien zur Lage in Japan.

16.03.2011 | [weiter]

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Biografie als Fallstudie: die Frauenrechtlerin und Nationalistin Käthe Schirmacher

Käthe Schirmacher (1865-1930) war Schriftstellerin, Journalistin und Feministin der ersten Frauenbewegung. Ihr umfangreicher Nachlass dokumentiert ihre Reisen (etwa nach Russland, nach Ägypten oder in die USA) ebenso wie ihre politischen Aktivitäten und ihre Korrespondenz mit berühmten Zeitgenossinnen. Johanna Gehmacher vom Institut für Zeitgeschichte setzt sich mit ihrer spannenden Biografie auseinander. "uni:view" sprach mit der Historikerin über Käthe Schirmacher, ihren Wechsel zu völkisch-nationalen Kreisen und die Situation der Frauen- und Geschlechtergeschichte im 20. Jahrhundert.

16.03.2011 | [weiter]

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Zwischen den Geschlechtern

Ist es ein Junge oder ein Mädchen? Diese Frage spielt bei der Geburt zuallererst eine Rolle. Die Erkenntnis, dass mit dem Phänomen des Hermaphroditismus auch weitere biologische Geschlechter möglich sind, ist im Alltagsdenken vieler Menschen kaum präsent. Bis jetzt existiert Intersexualität nur als Randerscheinung in unserer Gesellschaft. Welche Auswirkungen diese Diagnose für Individuen haben kann und welche Lösungsvorschläge in der modernen Literatur angeboten werden, untersuchen Susanne Hochreiter und Angelika Baier vom Institut für Germanistik seit Jänner 2011 in einem FWF-Projekt.

15.03.2011 | [weiter]