Universität Wien bei FWF-Vergaberunde erfolgreich

In der letzten Sitzung des Jahres 2011 entschied das FWF-Kuratorium u.a. über die Vergabe der Nationalen Forschungsnetzwerke (NFN), der Doktoratskollegs (DK) sowie der Karriereentwicklungsprogramme für Wissenschafterinnen. Die Universität Wien zeigte sich erfolgreich.

Anfang Dezember bewilligte das FWF-Kuratorium die Nationalen Forschungsnetzwerke (NFN) – heuer zum letzten Mal in dieser Form: Künftig werden die NFN mit dem Schwerpunktprogramm "Spezialforschungsbereich" (SFB) zusammengelegt; das neue SFB-Programm soll den veränderten Anforderungen der ForscherInnen entsprechen. Eines der beiden letzten bewilligten NFN ist an der Universität Wien angesiedelt: Unter der Leitung von Manuel Güdel vom Institut für Astronomie werden in den kommenden acht Jahren unter dem Titel "Wege zur Habitabilitaet: Von Scheiben zu aktiven Sternen, von Planeten zum Leben" die Bedingungen untersucht, unter denen Leben auf Planeten entstehen kann.

Neues Doktoratskolleg

Ein neues hochkarätiges Doktoratskolleg (DK) gibt es für die Max F. Perutz Laboratories (MFPL): Das DK "Chromosomen Dynamik" wurde ebenfalls in der Dezember-Vergaberunde bewilligt; Sprecher ist Peter Schlögelhofer vom Department für Chromosomenbiologie des Zentrums für Molekulare Biologie. Das DK ist eine Kooperation der MFPL mit dem Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI); ab September 2012 sollen neun KollegiatInnen eine hochwertige Doktoratsausbildung erfahren.

Zusammen mit den beiden weiteren im Jahr 2011 gestarteten neuen Doktoratskollegs – "Cognition and Communication" (Sprecher: Thomas Bugnyar) und "Molecular Drug Targets" (Sprecher: Steffen Hering, gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien und der Technischen Universität Wien) – laufen damit zurzeit 15 FWF-Doktoratskollegs an bzw. gemeinsam mit der Universität Wien.


Informationen über weitere durch den FWF geförderte Projekte, Forschungsvorhaben sowie Doktoratsprogramme an der Universität Wien finden Sie auf der Website des FWF, in den Rubriken Forschung sowie Studium und Lehre in uni:view sowie im Forschungsnewsletter der Universität Wien.



Hertha-Firnberg-Stipendium


Bei der zweiten Vergaberunde der Karriereentwicklungsprogramme für Wissenschafterinnen 2011, die ebenfalls in der vergangenen FWF-Kuratoriumssitzung erfolgte, zeigte sich Daniela Pillgrab vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft erfolgreich: Die Nachwuchswissenschafterin wird im Rahmen des Hertha-Firnberg-Programms zum Thema "Körperbilder in den Performativen Künsten im Zeitalter der Globalisierung" forschen. Damit gingen im Jahr 2011 insgesamt drei Hertha-Firnberg-Stipendien sowie fünf Elise-Richter-Stipendien an die Universität Wien. (red)