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  1. Der Pfeilgiftfrosch (Allobates femoralis) kennt seine Umgebung überraschend gut. Das zeigen Forscher der Universität Wien. (Foto: Andrius Pasukonis)

    Die innere Landkarte der Pfeilgiftfrösche

    20. Nov Redaktion (uni:view)

    Selbst wenn Pfeilgiftfrösche hunderte Meter von ihrem Territorium entfernt ausgesetzt werden, finden sie mit Hilfe ihres scheinbar detaillierten Wissens über das Gebiet zielgerichtet wieder zurück. Forscher der Universität Wien werten das als Indiz für eine stark ausgeprägte innere Landkarte. [weiter]

  2. Von schöngeredeten Bilanzen und finanziellen Risiken

    19. Nov Forschungsnewsletter November

    War die globale Banken- und Finanzkrise vorhersehbar? Mit dem neuen mathematischen Ansatz des Wahrscheinlichkeitstheoretikers Mathias Beiglböck von der Universität Wien, START-Preisträger 2014, könnten in Zukunft extreme Ereignisse in der Finanzwelt mathematisch berechenbar sein. [weiter]

  3. Oft ist es eine Zweit- oder Fremdsprache, in der Studierende und Lehrende an der Universität Texte verfassen.

    Von den (Um-)Wegen des mehrsprachigen Schreibens

    19. Nov Forschungsnewsletter November

    Ob Seminararbeit oder Forschungsantrag: Im universitären Umfeld ist man oft gefordert, Texte in einer anderen Sprache als der eigenen Erstsprache zu verfassen. Sabine Dengscherz vom Zentrum für Translationswissenschaft untersucht "Strategien des professionellen Schreibens". [weiter]

  4. Der Naturstoff Resveratrol unterdrückt die Bildung von Entzündungsfaktoren. (Foto: Peter Pulkowski)

    Resveratrol aus Rotwein hemmt Entzündungsfaktoren

    18. Nov Redaktion (uni:view)

    Der Naturstoff Resveratrol, der in Rotwein vorkommt, hemmt die Bildung von Entzündungsfaktoren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen, und hat damit therapeutisches Potential. Dies fand u.a. Verena Dirsch, Pharmazeutin an der Universität Wien, heraus. [weiter]

  5. In Form von Lichttornados "flog" ein Bild von Wolfgang-Amadeus Mozart über Wien. (Foto: University of Vienna)

    Mozart und Boltzmann wirbelten als Lichttornado über die Dächer Wiens

    13. Nov Redaktion (uni:view)

    Mit Hilfe von Lichttornados haben Physiker der Universität Wien und der ÖAW Information über eine Distanz von drei Kilometer quer über Wien gesendet. Erstmals wurde verdrehtes Licht über eine so große Distanz durch die bewegte Atmosphäre über einer Großstadt übertragen. [weiter]

  6. Schmetterlinge: Länger leben?

    13. Nov Redaktion (uni:view)

    ForscherInnen der Universität Wien untersuchen die Lebensdauer von Schmetterlingen. Dabei fanden sie heraus, dass mediterrane Ochsenaugen länger leben, wenn sie unter den Lichtverhältnissen eines "ewigen Sommers" gehalten werden. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im Fachmagazin PLOS ONE. [weiter]

  7. Im Nationalsozialismus wurden zahlreiche österreichische ÄrztInnen entrechtet und verfolgt, wie z.B. Sigmund Freud und Otto Loewi. (Foto: Wikimedia)

    Verfolgte MedizinerInnen im Nationalsozialismus

    12. Nov Marion Wittfeld (uni:view)

    Sigmund Freud und Otto Loewi sind prominente Beispiele im NS-Staat verfolgter österreichischer Mediziner. Zahlreiche Schicksale sind heutzutage allerdings unbekannt. Eine Rechtswissenschafterin und eine Historikerin der Universität Wien zeichnen die Geschichte der verfolgten Ärzteschaft nun nach. [weiter]

  8. Chaotische kosmische Wolken lassen Planeten "andersrum" rotieren

    10. Nov Redaktion (uni:view)

    Astrophysiker der Universität Wien haben Berechnungen über kollabierende Gaswolken angestellt und herausgefunden, dass einige Planeten ihren Stern "falsch herum" umlaufen, also rückläufig rotieren. Damit wird die gängige Planeten-Entstehungstheorie um ein Kapitel reicher. [weiter]

  9. Ein internationales Team, mit dabei Zoologen der Universität Wien, entschlüsselte den Stammbaum der artenreichsten Tiergruppe. (Foto: Universität Wien)

    Rätsel um evolutionäre Erfolgsgeschichte von Insekten gelöst

    7. Nov Redaktion (uni:view)

    WissenschafterInnen des internationalen Großprojekts 1KITE haben mit einem molekularen Datensatz von 1.478 Genen und neuen Analyseverfahren den Stammbaum der Insekten aufgeklärt und deren evolutionäre Erfolgsstory enträtselt. Die Studien-Ergebnisse finden sich in der Cover-Story von "Science". [weiter]

  10. Die Musik der Natur

    4. Nov Redaktion (uni:view)

    Der Gesang der Einsiedlerdrossel unterliegt Prinzipien, die typisch für menschliche Musik sind: Die Töne folgen der Obertonreihe. Ein internationales Team um Tecumseh Fitch und Bruno Gingras von der Universität Wien konnte dies erstmals anhand analytischer Methoden belegen. [weiter]

  11. "Teile und herrsche" als Form der Rabenpolitik

    31. Okt Redaktion (uni:view)

    Kognitionsbiologen der Universität Wien haben gezeigt, dass Raben strategisch in die Beziehung anderer einzugreifen versuchen, indem sie diese immer wieder bei soziopositiven Interaktionen stören. Wer gute soziale Beziehungen und Allianzen besitzt, waltet ganz nach dem Motto "Teile und herrsche". [weiter]

  12. Zellteilung einmal umgekehrt

    29. Okt Redaktion (uni:view)

    Meiose ist nicht gleich Meiose: Gabriela Cabral und Peter Schlögelhofer von den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der MedUni Wien fanden heraus, dass bei einigen Pflanzen die Phasen der Meiose umgekehrt ablaufen. [weiter]

  13. Neue Erkenntnisse zur Sternentstehung

    27. Okt Redaktion (uni:view)

    Ein Team um Armin Liebhart und Manuel Güdel von der Universität Wien konnte Hochenergieprozesse in der Umgebung eines entstehenden Sterns mitverfolgen und erstmals die bisher nur indirekt nachgewiesenen Masseströme auf einen jungen Himmelskörper aufzeigen. [weiter]

  14. Neues Analyseverfahren für Brustkrebstherapie

    21. Okt Redaktion (uni:view)

    Mit moderner Massenspektrometrie gelang es einem interdisziplinären Team der Universität Wien und der MedUni Wien erstmals, in menschlichen Brustkrebs-Gewebsproben tumorfördernde Zellaktivitäten analytisch nachzuweisen. [weiter]

  15. Genduplikationen spielen eine wichtige Rolle in der Evolution der Chlamydien. Die Illustration zeigt eine Genduplikation eines Chlamydiengenoms. (Illustration: Allen Tsao)

    Das Erfolgsgeheimnis der Chlamydien

    16. Okt Redaktion (uni:view)

    Der Mikrobiologe Matthias Horn von der Universität Wien untersucht den evolutionären Erfolg von Chlamydien. Chlamydien gehören mit mehr als 100 Millionen infizierten Personen weltweit zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheitserregern. [weiter]

  16. Künstlerische Darstellung eines Galaxienhaufens im frühen Universum in seiner Entstehungsphase (Foto: eso1431b)

    Vom Bauplan einer Galaxien-Metropole

    15. Okt Redaktion (uni:view)

    "Wir blicken zehn Milliarden Lichtjahre in die Vergangenheit": Ein internationales Team um Helmut Dannerbauer und Bodo Ziegler von der Universität Wien gelang es, mit Hilfe des APEX-Teleskops neue Erkenntnisse über die Entstehungsphase unseres Universums zu gewinnen. [weiter]

  17. Das Computerprogramm "DigLin" ermöglicht selbständiges Lernen. Das gesprochene Wort wird gehört und anschließend durch Ziehen der einzelnen Buchstaben geschrieben.

    Deutschlernen per Mausklick

    8. Okt Hanna Möller (uni:view)

    "R-O-T" – Laut für Laut erklingt das Wort aus den Kopfhörern. Die Rede ist von "DigLin", einem Computerprogramm zur Literalitätsförderung, das Karen Schramm und Marta Dawidowicz im Rahmen eines aktuellen EU-Projekts am Institut für Germanistik der Universität Wien entwickeln. [weiter]

  18. Traubensilberkerzen-Präparate können zu einer erwünschten Linderung von Nervosität in der Postmenopause beitragen. (Foto: H. Zell)

    Schlafmittel Traubensilberkerze?

    2. Okt Redaktion (uni:view)

    Pflanzliche Präparate haben den Ruf, keine Nebenwirkungen zu verursachen, da sie aus der Natur kommen. Bei der Traubensilberkerze scheint dies nicht zuzutreffen. Sophia Khom, Pharmakologin an der Universität Wien, hat sie genauer untersucht und dabei Erstaunliches entdeckt. [weiter]

  19. Warum sind Kinder mit Migrationshintergrund im Schulerfolg oft benachteiligt? (Foto: woodleywonderworks/Flickr)

    Barbie und Spiderman sprechen Deutsch

    1. Okt Forschungsnewsletter Oktober

    "Wie sollen austrotürkische Kinder Deutsch lernen, wenn sie zu Hause nur Türkisch hören? Wohl eher schlecht als recht." Diesem gängigen Vorurteil widersprechen nun erste Ergebnisse einer Studie von SprachwissenschafterInnen der Universität Wien: Es ist alles nur "eine Frage des Inputs". [weiter]

  20. Ausgewachsene Seeanemonen (<i>Nematostella vectensis</i>) strecken die mit Nesselzellen bespickten Tentakel zum Beutefang aus. (Foto: Patrick Steinmetz)

    Die ausgeglichene Seeanemone

    1. Okt Forschungsnewsletter Oktober

    Wenn sie essen, wachsen sie, wenn sie nicht essen, schrumpfen sie. So simpel reagiert die Seeanemone auf Nahrung per se. Wie genau das Gleichgewicht zwischen Nahrungsaufnahme und Wachstum aufrechterhalten wird, untersucht Patrick Steinmetz von der Universität Wien in seinem aktuellen FWF-Projekt. [weiter]