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Forschung

Grafische Darstellung von roten Blutkörperchen

23.11.2020

Bilirubin: Genetisch im Vorteil

Essen ohne dabei zuzunehmen, ein vorbildlicher Fettstoffwechsel und niedrige Entzündungswerte – Menschen mit einem erhöhten Bilirubinspiegel sind metabolisch gesünder. Dass Bilirubin sogar vor einigen Krebsarten schützt, fanden Ernährungswissenschafter*innen der Universität Wien rund um Karl-Heinz Wagner heraus.

23.11.2020

Nanocarrier: Minitransporter auf Tumorjagd

Die Weiterentwicklung von niedermolekularen Medikamenten zur Krebstherapie steht im Zentrum von Christian Kowols Forschung. In seinem aktuellen FWF-Projekt will der anorganische Chemiker Tumore durch einen besonderen Wirkstofftransport effektiver bekämpfen.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Kulturkontakt im alten Ägypten

Keramikscherben, alte Werkzeuge, persönliche Gegenstände, Installationen zur Vorratshaltung oder Überreste von Schlammziegelmauern sind die Quellen der Ägyptologin Bettina Bader. Was diese Befunde und Artefakte über das - vermutlich interkulturelle - Zusammenleben der BewohnerInnen einer altägyptischen Siedlung verraten, untersucht die Elise-Richter-Stipendiatin an einer Ausgrabungsstätte der Universität Wien im heutigen Tell el Dab'a (Provinz Sharqia) im nordöstlichen Nildelta.

09.12.2010 | [weiter]

Forschung
 

Zwei neue Spezialforschungsbereiche an der Universität Wien

In der abschließenden Kuratoriumssitzung 2010 hat der FWF zwei neue Spezialfoschungsbereiche (SFB) an der Universität Wien genehmigt: "Visions of Community: Comparative Approaches to Ethnicity, Region and Empire in Christianity, Islam and Buddhism (400-1600 CE)" und "RNA regulation of the transcriptome". Gemeinsam mit den Nationalen Forschungsnetzwerken und den Doktoratskollegs sind die SFBs mit einer Gesamtfördersumme zwischen 1,2 Mio. und 4,3 Mio. Euro pro Projekt die "Königsklasse" der diesjährigen FWF-Bewilligungen.

03.12.2010 | [weiter]

Forschung
 

Angewandte Geologie im Wiener Untergrund

Der Lainzer Tunnel bildet einen Teil der geplanten neuen Verbindungsstrecke zwischen Südbahn und Westbahn und wird seit 2007 gebaut. Im Rahmen eines von OMV und ÖBB geförderten Projekts bearbeiten Clemens Pfersmann und Projektleiter Michael Wagreich vom Department für Geodynamik und Sedimentologie die Gesteine des Tunnels. Die einmalige Gelegenheit, den Untergrund von Wien zwischen Auhof und Lainz genau unter die geologische Lupe zu nehmen, brachte eine Reihe von überraschenden Erkenntnissen; erste Ergebnisse der Studie wurden bereits publiziert.

29.11.2010 | [weiter]

Forschung
 

Keine Energie ohne Risiko?

Wenn ein Lichtschalter betätigt wird, muss der dafür benötigte Strom erst erzeugt werden: Elektrizität ist nur in geringen Mengen speicherbar, Stromproduktion auf Vorrat sehr kostenintensiv. Für stromerzeugende Unternehmen bedeutet dies eine große Unsicherheit, die nur durch umfangreiches Risikomanagement abgefedert werden kann. In Kooperation mit dem Institut für Betriebswirtschaftslehre, der Universität St. Gallen und Siemens entwickeln Georg Pflug und Raimund Kovacevic mathematische Modelle zur Optimierung von Entscheidungen auf dem Energiesektor.

26.11.2010 | [weiter]

Forschung
 

Demokratie "gefühlt": Der Balkan und die Europäisierung

Am Institut für Politikwissenschaft geht im Dezember dieses Jahres das dreijährige FWF-Projekt "Transformations- und Demokratisierungsprozesse am Balkan" zu Ende. Im Mittelpunkt der Forschung standen drei postjugoslawische Republiken: Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien. Ein Aspekt der Ergebnisse - Ethnizität und Demokratisierung - ist am Donnerstag, 25. und Freitag, 26. November 2010 Thema der internationalen Konferenz "Democratization and Europeanization in the Western Balkans".

23.11.2010 | [weiter]

Forschung
 

Volkszählung am Meeresgrund

Census of Marine Life - die wohl größte internationale Initiative zur Erfassung der Biodiversität in unseren Ozeanen - blickt auf zehn Jahre intensiver Arbeit zurück. Insgesamt 2.700 WissenschafterInnen aus 80 Ländern waren an der einzigartigen Gemeinschaftsaktion beteiligt - darunter die Meeresbiologinnen Monika Bright und Sabine Gollner. Sie haben die Tiere aus den exotischen Lebensräumen der Tiefsee "gezählt" - ein Teil ihrer überraschenden Ergebnisse wurde vor kurzem im Journal "PlosOne - ChEss Special Collection 2010" publiziert.

22.11.2010 | [weiter]

Forschung
 

Dunkle Materie in der Krise

In einem gemeinsamen Projekt untersuchen Gerhard Hensler vom Institut für Astronomie und Pavel Kroupa (Universität Bonn) sogenannte Gezeiten-Zwerggalaxien. Die sind in jenen großen Materieauswürfen (Gezeitenarmen) zu finden, die beim Verschmelzen zweier Galaxien entstehen. Doch jeder Schritt in Richtung besseres Verständnis der Gezeitenzwerge bedeutet für die beiden Sternforscher, sich mehr und mehr von einer Theorie zu entfernen, die in der Astronomie fast schon ein Dogma ist: In ihrer aktuellen Publikation stellen sie die Existenz der Dunklen Materie in Frage.

18.11.2010 | [weiter]

Forschung
 

Von gestörten Steinen und schwarzem Gold

Ein Plastiksack gefüllt mit Sand, ein runder Bohrkern aus Kalkstein sowie grauer, kantiger Sandstein: Stolz zeigt die Geologin Ulrike Exner die verschiedenen Gesteinsproben auf ihrem Schreibtisch. Seit März 2010 untersucht die Elise-Richter-Stipendiatin sogenannte "Deformationsbänder". Was innerhalb dieser Bruchzonen passiert - die bei genauerem Hinsehen auch auf den präsentierten Gesteinsproben zu erkennen sind - und warum sich die Ölindustrie dafür interessiert, ist das Thema ihres dreijährigen FWF-Projekts.

15.11.2010 | [weiter]

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