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Forschung

20.07.2018

Uni Wien passt Übersetzungsprogramm auf Österreich an

Um auf die Charakteristika der österreichischen Sprache sowie die Schwerpunkte des österreichischen EU-Ratsvorsitzes einzugehen, hat das Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien ein maschinelles Übersetzungssystem weiterentwickelt.

18.07.2018

Die Natur ist die bessere Chemikerin

Bei der künstlichen Herstellung von Beta-Carotin fallen sie an, bei anderen Stoffen auch: tonnenweise Abfallprodukte. Wenn es nach Nuno Maulide von der Fakultät für Chemie geht, ist damit bald Schluss. Er sucht nach nachhaltigen Reaktionen inspiriert von der Natur, der "besten Chemikerin der Welt".

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Parasiten das Handwerk legen

Immer wieder befallen Parasiten ganze Anbauflächen und entwerten die Ernten. Eine Pilzgattung, die häufig zu Schäden an Nutzpflanzen führt, ist Peronospora. Genaue Aussagen über ihre ökonomische und ökologische Bedeutung können derzeit allerdings nicht getroffen werden, da es keine moderne Systematik dieser Gattung gibt. Das will Hermann Voglmayr vom Department für Botanische Systematik und Evolutionsforschung im Rahmen seines laufenden FWF-Projekts ändern.

28.06.2011 | [weiter]

Forschung
 

"Quanten-Magie" ohne "spukhafte Fernwirkung"

Die quantenmechanische Verschränkung ist das Herzstück des berühmten Quanten-Teleportationsexperiments. Albert Einstein bezeichnete sie als "spukhafte Fernwirkung". Ein Forschungsteam an der Fakultät für Physik der Universität Wien und des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften um Anton Zeilinger verwendete ein System, das Verschränkung nicht zulässt und fand doch Resultate, die nicht auf klassische Weise interpretiert werden können. Das Team publizierte dazu in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Nature".

24.06.2011 | [weiter]

Forschung
 

Wittgenstein- und START-Preis für die Universität Wien

Bei der Bekanntgabe der Wittgenstein- und START-PreisträgerInnen 2011 durch Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle am Dienstag, 21. Juni 2011, zeigte sich die Universität Wien erfolgreich: Einer der beiden Wittgenstein-Preise 2011 geht an Gerhard J. Herndl, Leiter des Departments für Meeresbiologie (weiterer Wittgenstein-Preisträger: Jan-Michael Peters, Institut für Molekulare Pathologie Wien). START-Preise werden in diesem Jahr insgesamt acht vergeben: Von der Universität Wien erhält Philip Walther, Gruppe Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation, diese hochdotierte Auszeichnung für NachwuchswissenschafterInnen.

21.06.2011 | [weiter]

Forschung
 

Neuer Supercomputer für die Wiener Wissenschaft

Österreichs Wissenschaft braucht Supercomputer. Die TU Wien, die Universität Wien und die Universität für Bodenkultur stellen nun gemeinsam den VSC-2 vor – Österreichs schnellsten Großrechner. Auf der TOP 500-Liste der leistungsfähigsten Computer der Welt nimmt der neue Wiener Wissenschaftscluster den beeindruckenden 56. Platz ein.

20.06.2011 | [weiter]

Forschung
 

Pflanzen im Hormonrausch

Steroide verleihen Kraft. Nicht nur uns Menschen – auch Pflanzen profitieren von den "stärkenden" Eigenschaften der Hormone. Sind es bei Mann und Frau Androgene und Östrogene, so bedienen sich Pflanzen sogenannter Brassinosteroide. Wie diese Pflanzenhormone wirken und wie sie das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen regulieren, hat die Arbeitsgruppe rund um die Molekularbiologin Brigitte Poppenberger im Rahmen zweier FWF-Projekte herausgefunden und vor kurzem im renommierten "EMBO Journal" publiziert.

20.06.2011 | [weiter]

Forschung
 

Papst im Wolfspelz

Im Katharinenkloster auf dem Sinai wurden 1975 zahlreiche Handschriften, darunter auch altslawische aus dem 11. Jahrhundert gefunden. An sich schon ein spektakulärer Fund – wäre da nicht noch die Tatsache, dass diese Schriften in Glagoliza – der ältesten slawischen Schrift – verfasst wurden. Wie kommen diese glagolitischen Handschriften auf den Sinai? Und warum wird Papst Gregor VII. darin als "Wolf" bezeichnet? Dieser Frage – dem Rätsel der sinaitischen glagolitischen Tradition – geht der Philologe Heinz Miklas in seinem aktuellen FWF-Projekt auf den Grund. Dabei leistet er Detektivarbeit: In jedem noch so kleinem Detail könnte der Schlüssel liegen.

16.06.2011 | [weiter]

Forschung
 

Bilder verstehen – uns selbst verstehen

"Das ist ein gutes Bild!" Aussagen wie diese kommen uns leicht über die Lippen. Wenn wir aber in Worte fassen wollen, was wir "gut" finden, fällt das oft schwer. Im Alltag moderner Kulturen sind wir ständig mit Bildern befasst. Das öffnet den Blick der Wissenschaft für neue Fragestellungen. Bestes Beispiel hierfür ist das Elise-Richter-Projekt von Aglaja Przyborski: Anhand von kommerziellen und privaten Fotos geht sie der Frage nach, wie es im Alltag gelingt, Bilder zu verstehen, von ihnen erfasst und handlungspraktisch orientiert zu werden – ganz ohne es sagen oder erklären zu können.

14.06.2011 | [weiter]

Forschung
 

Papageien und Krähen mit cleverem Werkzeuggebrauch

Zu den intelligentesten Vogelarten zählen der neuseeländische Bergpapagei (Kea) und die Neukaledonische Krähe. Deren technisches Können sowie Innovationsfähigkeit untersuchen WissenschafterInnen des Departments für Kognitionsbiologie. Sie publizierten dazu gleich zwei aktuelle Studien – eine davon in Kooperation mit Kollegen aus Oxford – in den Fachzeitschriften PLoS ONE und Biology Letters.

10.06.2011 | [weiter]

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