uni:view

Forschung

23.04.2018

Von der Wellblechhütte zur modernen Forschungsstation

Leben und Sterben der Regenwälder, Klimawandel, Vielfalt tropischer Pflanzen und Tierarten. Themen, denen in der wohl südlichsten Außenstelle der Uni Wien auf den Grund gegangen wird. Zum 25. Jubiläum der costa-ricanischen Tropenstation La Gamba spricht uni:view mit dem Biologen Florian Hofhansl.

19.04.2018

Many perspectives on global challenges

The Erasmus+ project "KNOTS" aims at establishing dynamic knowledge networks of multilateral and transdisciplinary studies. Coordinated by the Department of Development Studies at the University of Vienna, it brings together three European and five Asian universities.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Was wären Märchen ohne Wald?

Hänsel und Gretel verirren sich darin, Rotkäppchen begegnet hier dem bösen Wolf und Schneewittchen flüchtet sich vor ihrer bösen Stiefmutter in seine Tiefen: Der Wald spielt in knapp der Hälfte der insgesamt rund 200 Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm eine wichtige Rolle. Als Märchenschauplatz ist er ein fast unverzichtbarer Projektionsraum. Für den Germanisten und Dramaturgen Reinhard Palm, der im laufenden Semester ein Proseminar zu den Brüdern Grimm hält, verlieren sich die meist jugendlichen HeldenInnen aber nicht im tiefen, dunklen Wald, sondern finden dort vielmehr zu sich selbst.

28.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Stadt der Turmfalken

Der Turmfalke ist der häufigste Greifvogel im Stadtgebiet. Seit einem Jahr untersucht Petra Sumasgutner vom Department für Evolutionsbiologie seine Lebensgewohnheiten. In Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum kartiert die Dissertantin Turmfalkennester, erfasst den Bruterfolg und untersucht den Speiseplan der Wiener Falken. Die Forscherin freut sich über die Meldung von gesichteten Turmfalkennestern im Wiener Stadtgebiet.

27.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Mikroorganismus aus dem Alsergrund

Mikroorganismen spielen eine unverzichtbare Rolle in den großen Stoffkreisläufen. Einem Forschungsteam um Christa Schleper, Leiterin des Departments für Ökogenetik, gelang es, das erste ammoniumoxidierende Archaeon aus Wiener Böden in Reinkultur zu isolieren und seine Aktivität nachzuweisen. Die WissenschafterInnen präsentieren in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals PNAS ihre Ergebnisse zu "Nitrososphaera viennensis", dem "sphärischen Ammoniumoxidierer aus Wien" – gefunden im Garten des Universitätszentrums Althanstraße.

26.04.2011 | [weiter]

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Schmetterlinge im Sommerschlaf

Viele Insekten überdauern die Wintermonate in Kältestarre – die Weibchen der Sardischen Ochsenaugen hingegen verschlafen den Hochsommer: Wird es zu heiß, verschwinden die Tagfalter wie von Zauberhand und tauchen erst im regnerischen September zum Eierablegen wieder auf. Wie diese Sommerruhe (Diapause) gesteuert wird, ist nur eine von vielen Fragen, die Andrea Grill stellt: Zum Beispiel hat die Biologin entdeckt, dass die sommerfaulen Falter hin und wieder mit Verwandten vom Festland "artfremdgehen". Die hybriden Nachkommen dieser natürlichen Kreuzung stehen im Zentrum ihres aktuellen Elise-Richter-Projekts.

18.04.2011 | [weiter]

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Wie tickt der Mensch?

"Radikal interdisziplinär" nennt Markus Peschl vom Institut für Philosophie den Ansatz der neuen Forschungsplattform "Cognitive Science: Entwicklung der Kognition". Gemeinsam mit Helmut Leder, Vorstand des Instituts für Psychologische Grundlagenforschung, leitet Peschl die Plattform, die seit Jänner 2011 läuft und natur- und lebenswissenschaftliches mit geistes- und sozialwissenschaftlichem Fachwissen verknüpft. Beteiligt sind WissenschafterInnen u.a. aus den Bereichen Philosophie, Psychologie, Translationswissenschaft, Kognitionsbiologie, Anthropologie und Kunstgeschichte.

15.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Auf den Spuren politischer Nachkriegsliteratur

"Die österreichische Nachkriegsliteratur war weitgehend unpolitisch", so ein verbreitetes Vorurteil der Literaturgeschichtsschreibung. Günther Stocker und sein Team vom Institut für Germanistik hinterfragen diese Annahme und machen sich auf die Suche nach dem Politischen – konkret: den Diskursen des Kalten Krieges in der Literatur der Jahre 1945 bis 1966. Fündig werden sie zunächst eher am Rande des literarischen Geschehens: bei wenig bekannten AutorInnen, in nicht so renommierten Genres und eher unbeachteten Werken angesehener SchriftstellerInnen.

13.04.2011 | [weiter]

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Auf der Suche nach Leben im Universum

Wann entdecken wir endlich einen anderen, bewohnbaren Planeten im Universum? Obwohl neue Beobachtungen zeigen, dass jeder vierte sonnenähnliche Stern eine sogenannte "Exo-Erde" besitzen könnte, fehlt bislang noch ein endgültiger Beweis für deren Existenz. Für WissenschafterInnen wie Elke Pilat-Lohinger vom Institut für Astronomie ist es dennoch nur eine Frage der Zeit, bis diese Suche ein erfolgreiches Ende findet. Ihr aktuelles FWF-Projekt zur Langzeitstabilität erdähnlicher Planeten soll zum Fortschritt in diesem boomenden Forschungsbereich beitragen.

11.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Zwischen Theorie und Spekulation

Die Physik ist als eine Disziplin bekannt, die stark am klassischen Erkenntnisprozess orientiert ist. Dieses Bild ist jedoch längst nicht mehr zutreffend. Vor allem in der Grundlagenphysik wurden in den letzten Jahren zahlreiche Theorien populär, die nicht empirisch überprüfbar sind. Zunehmend verschwimmt die Grenze zwischen dem, was als Spekulation, und dem, was als bestätigte Theorie betrachtet wird. Diesem Wandel geht Richard Dawid vom Institut für Philosophie im FWF-Projekt "Theorienbewertung in Stringtheorie und kosmischer Inflation" auf den Grund.

07.04.2011 | [weiter]

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