uni:view

Forschung

17.01.2018

"Meine Forschung": Wie Senioren ländliche Räume beleben

Während in ländlichen Regionen im Normalfall die Abwanderung junger Menschen thematisiert wird, nimmt Geographin Elisabeth Gruber ältere ZuwanderInnen und ihre Bedeutung für die lokale Entwicklung in den Blick.

Fotos vom Pinzgau

16.01.2018

Der Pinzgau ist kein Jammertal

Saalbach, Zell am See, Kaprun: Wer die Gegend kennt, kommt wohl kaum auf die Idee, dass es sich um eine benachteiligte Region handeln könnte. Die Einheimischen sehen das jedoch ein wenig anders. Eine Studie von Uni Wien ForscherInnen zeigt, dass in der gefühlten Benachteiligung auch Chancen liegen.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Projekt "Mediengarten" lässt SchülerInnen forschen

Im Rahmen des medienpädagogischen Forschungsprojekts "Mediengarten" (MEGA) haben SchülerInnen aus sechs österreichischen Bundesbildungsanstalten für Kindergartenpädagogik (Bakips) drei- bis sechsjährige Kinder über ihren Medienalltag befragt. Die Studie der Wiener Medienpädagogik, die unter der Leitung von Christian Swertz vom Institut für Bildungswissenschaft in der Zeit von September 2009 bis August 2011 durchgeführt wird, ist die bisher größte österreichweite Untersuchung dieser Art im elementarpädagogischen Bereich.

02.03.2011 | [weiter]

Forschung
 

Finno-ugrisches "Vitalitätsbarometer"

Insgesamt 14 finno-ugrische Minderheitensprachen stehen im Mittelpunkt des EU-Projekts ELDIA, darunter Meänkieli in Schweden, Nord-Sámi in Norwegen, Wepsisch in Russland oder Ungarisch in Österreich. Ziel des interdisziplinären Projekts, an dem acht Universitäten aus sechs europäischen Ländern beteiligt sind, ist die Entwicklung eines "Vitalitätsbarometers" für Minderheitensprachen. Im Rahmen von ELDIA erforscht ein Team der Universität Wien unter der Leitung von Johanna Laakso das vielseitige Ungarisch in Österreich.

01.03.2011 | [weiter]

Forschung
 

Revolution im Wasserglas

In Nordafrika finden derzeit weltweit beachtete Revolutionen statt. Im Gefrierschrank vollziehen sich täglich zigtausende Revolutionen – und bleiben weitgehend unbemerkt. Ein Team von drei Physikern der Universität Wien und der Universität Amsterdam hat nun erforscht, wie Flüssigkeiten genau gefrieren: Ausschlaggebend ist dabei die den Kristallkern umgebende Teilchenwolke, deren Bestandteile zwar schon eine gewisse Struktur aufweisen, jedoch noch keine richtigen Kristalle bilden. Sie publizieren dazu in der aktuellen Ausgabe der "Physical Review Letters".

24.02.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der mit dem Wolf blickt

Tiere folgen den Blicken ihrer Artgenossen und erhalten dadurch Informationen, die für soziale Interaktionen oder ihr Überleben wichtig sind. Doch nur wenige Arten, wie zum Beispiel Menschenaffen oder Raben, besitzen die kognitiven Fähigkeiten, gezielt eine Barriere zu umrunden, um nachzuschauen, was ein Artgenosse dahinter erblickt hat. Dass auch Wölfe das können, weisen die Kognitionsbiologinnen Friederike Range und Zsofia Viranyi in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PLoS ONE nach.

24.02.2011 | [weiter]

Forschung
 

Quantensimulation mit Licht

Quantensysteme werden als frustriert bezeichnet, wenn konkurrierende Wechselwirkungen nicht gleichzeitig befriedigt werden können. Einem Forschungsteam des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation der ÖAW um Philip Walther und Anton Zeilinger gelang es, erstmals Quanteneffekte von komplexen Vielteilchensystemen zu simulieren. Die im Fachjournal "Nature Physics" veröffentlichten Ergebnisse verheißen künftigen Quantensimulatoren enormes Potenzial, Einblicke in noch ungeklärte Phänomene der Quantenwelt zu geben.

22.02.2011 | [weiter]

Forschung
 

Gebündelte Tropenforschung an der Universität Wien

Seit vielen Jahren forschen WissenschafterInnen der Universität Wien an der Tropenstation La Gamba in Costa Rica. Bisher sind daraus mehr als 50 Bakkalaureatsarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen sowie über 20 Publikationen in Fachjournals und zwei Monografien entstanden. Seit Anfang 2010 bündelt eine interdisziplinäre Forschungsinitiative der Fakultät für Lebenswissenschaften die Aktivitäten der Universität Wien und anderer Einrichtungen im Bereich Tropen- und Regenwaldforschung. Vor kurzem wurde in diesem Rahmen ein Kooperationsvertrag zwischen der Universität Wien und der Universidad de Costa Rica unterzeichnet.

22.02.2011 | [weiter]

Forschung
 

Kriechende Zellen

Leukozyten - auch als weiße Blutkörperchen bekannt - sind für die Abwehr verschiedener Krankheitserreger im menschlichen Körper zuständig. Dafür müssen sie aber zunächst die Blutbahn verlassen und durchs Gewebe dorthin "kriechen", wo sie gebraucht werden. Diese unabhängige Fortbewegung von Zellen steht im Zentrum des Forschungsinteresses von Christian Schmeiser. Zusammen mit seiner Arbeitsgruppe am Johann Radon Institut (RICAM) der ÖAW und BiologInnen des Instituts für Molekulare Biotechnologie der ÖAW untersucht der Mathematiker ihm Rahmen des WWTF-Projekts "Mathematische Modellierung aktin-getriebener Zellbewegung" die Dynamik des Zellskeletts.

17.02.2011 | [weiter]

Forschung
 

Die Beziehung zwischen Mensch und Katze

"Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer kann da sagen wer zu wessen Belustigung dient?" Diese Frage soll sich im 16. Jahrhundert bereits der französische Politiker und Philosoph Michel de Montaigne gestellt haben. In dem bereits 2007 abgeschlossenen Forschungsprojekt "Human-cat interactions" untersuchten Kurt Kotrschal und sein Team an der Universität Wien und Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Verhaltensweisen und Interaktionsmuster beim Umgang zwischen Katze und Mensch. Nun wurden die Ergebnisse im Fachjournal "Behavioural Processes" erstmals veröffentlicht.

10.02.2011 | [weiter]

Anmeldung zum Forschungsnewsletter

Dies ist ein Pflichtfeld