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Tiere & Forschung

Wie schlau sind Raben und wie kommunizieren Elefanten? Wie haben sich Tiere an ihre jeweilige Umwelt angepasst und was passiert, wenn der Mensch in diesen Lebensraum eingreift? Lesen Sie mehr im uni:view-Dossier "Tiere & Forschung"!

 Alle Berichte

Forschung
 

Kakadu Figaro, der Handwerker

Der Gebrauch von Gegenständen als Werkzeug – und deren Herstellung – ist im Tierreich selten. Die Kognitionsbiologinnen Alice Auersperg und Birgit Szabo haben diese Fähigkeit erstmals bei einem Goffini Kakadu beobachtet: Er fertigt und benutzt hölzerne Werkzeuge, um Futter an sich heran zu holen.

06.11.2012 | [weiter]

Forschung
 

Elefant imitiert die menschliche Sprache

Der Asiatische Elefant "Koshik" aus dem Everland-Zoo in Südkorea imitiert seine Pfleger auf Koreanisch so genau, dass KoreanerInnen verstehen können, was er "sagt". Aktuell publiziert dazu ein internationales Forschungsteam mit starker Beteiligung der Universität Wien in der Fachzeitschrift Current Biology.

02.11.2012 | [weiter]

Forschung
 

Schlaue graue Vögel

Graupapageien sind teilweise schlau wie Schimpansen und dreijährige Kinder. WissenschafterInnen der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) in Grünau und des Departments für Verhaltensbiologie der Universität Wien zeigten, dass die Tiere logisch denken und zwei Schritte auf einmal schlussfolgern können.

09.08.2012 | [weiter]

Forschung
 

Schwimmblase oder Hörblase?

Eine Schwimmblase brauchen Knochenfische wie der Buntbarsch nicht nur für den Auftrieb: Wie sie sich auf das Hörvermögen der Tiere auswirkt, erforschten VerhaltensbiologInnen rund um Friedlich Ladich und publizierten dazu im Journal "PLoS One".

08.08.2012 | [weiter]

Forschung
 

Dickhäuter mit Tiefgang

Mit extrem tiefen Lauten kommunizieren Elefanten über Kilomenter hinweg. In einer Science-Publikation zeigen ForscherInnen um Christian Herbst, Angela Stöger und Tecumseh Fitch, dass die Dickhäuter denselben physikalischen Stimmproduktions-Mechanismus wie Menschen verwenden.

03.08.2012 | [weiter]

Forschung
 

Pfeilgiftfrösche: Polygamie sichert Überleben

Die Forschungsobjekte von Eva Ringler sind zwei Zentimeter groß und wiegen zwei Gramm. Die Rede ist von der Pfeilgiftfroschart Allobates femoralis, deren Fortpflanzungs- und Brutpflegeverhalten die L'Oréal-Stipendiatin in einem FWF-Projekt in Französisch-Guyana erforscht.

11.07.2012 | [weiter]

Forschung
 

Hummel ist der Herr der Fliegen

Die Entwicklung von Nervenzellen gehorcht in Mensch und Fliege denselben Gesetzen. Und so erforscht der Neurobiologe Thomas Hummel das Geruchssystem am Modellorganismus Drosophila.

03.07.2012 | [weiter]

Forschung
 

Bonobo-Genom entschlüsselt

Mit der Decodierung der letzten unbekannten Sequenz einer Menschenaffen-Spezies hat die Populationsgenetikerin Ines Hellmann überraschende Verbindungen zwischen Populationsgenetik und Sozialgefüge der Bonobo-Affen festgestellt. Die Studie erschien in "Nature".

15.06.2012 | [weiter]

Forschung
 

Krähen mit Tradition

Sie klauen Jausensackerln von BesucherInnen und naschen bei den Tierfütterungen mit. Die Rede ist von den über 300 wilden Krähen, die im und rund um den Tiergarten Schönbrunn leben. Wie die schlauen Tiere ihr Wissen an Artgenossen weitergeben, untersucht ein aktuelles WWTF-Projekt.

14.06.2012 | [weiter]

Forschung
 

Vom Lippenschmatzen der Affen zur menschlichen Sprache

Die menschliche Sprache entwickelte sich aus der kommunikativen Mimik – wie dem Lippenschmatzen: Der Kognitionsbiologe und ERC-Preisträger W. Tecumseh Fitch publizierte dazu gemeinsam mit WissenschafterInnen der Princeton University im Fachmagazin "Current Biology".

01.06.2012 | [weiter]

Forschung
 

Das durchschlagende Design der Giftklauen

Spinnen verdanken ihren Jagderfolg u.a. dem Material ihrer Giftklauen: Die Chitinfasern sind von Proteinen umgeben und so angeordnet, dass die Klauen sehr fest und steif werden. An der aktuellen Publikation ist Friedrich Barth vom Department für Neurobiologie beteiligt.

10.05.2012 | [weiter]

Forschung
 

Das Langzeitgedächtnis von Raben

Für Menschen ist es normal, sich nach Jahren wieder an Gesichter und Stimmen ehemaliger Bekannter zu erinnern. Die Kognitionsbiologen Markus Böckle und Thomas Bugnyar fanden heraus, dass dies auch für Raben gilt. Ihre Forschungsergebnisse präsentieren sie im Fachjournal "Current Biology".

20.04.2012 | [weiter]