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Tiere & Forschung

Wie schlau sind Raben und wie kommunizieren Elefanten? Wie haben sich Tiere an ihre jeweilige Umwelt angepasst und was passiert, wenn der Mensch in diesen Lebensraum eingreift? Lesen Sie mehr im uni:view-Dossier "Tiere & Forschung"!

 Alle Berichte

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Forschung
 

Stadt der Turmfalken

Der Turmfalke ist der häufigste Greifvogel im Stadtgebiet. Seit einem Jahr untersucht Petra Sumasgutner vom Department für Evolutionsbiologie seine Lebensgewohnheiten. In Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum kartiert die Dissertantin Turmfalkennester, erfasst den Bruterfolg und untersucht den Speiseplan der Wiener Falken. Die Forscherin freut sich über die Meldung von gesichteten Turmfalkennestern im Wiener Stadtgebiet.

27.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Schmetterlinge im Sommerschlaf

Viele Insekten überdauern die Wintermonate in Kältestarre – die Weibchen der Sardischen Ochsenaugen hingegen verschlafen den Hochsommer: Wird es zu heiß, verschwinden die Tagfalter wie von Zauberhand und tauchen erst im regnerischen September zum Eierablegen wieder auf. Wie diese Sommerruhe (Diapause) gesteuert wird, ist nur eine von vielen Fragen, die Andrea Grill stellt: Zum Beispiel hat die Biologin entdeckt, dass die sommerfaulen Falter hin und wieder mit Verwandten vom Festland "artfremdgehen". Die hybriden Nachkommen dieser natürlichen Kreuzung stehen im Zentrum ihres aktuellen Elise-Richter-Projekts.

18.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

"Gleich und gleich gesellt sich gern …"

Manuela Wedl und Kurt Kotrschal vom Department für Verhaltensbiologie und der Konrad Lorenz Forschungsstelle Grünau untersuchten, welche individuellen und sozialen Faktoren die Nähe zwischen Hunden und deren BesitzerInnen bestimmen. Dabei konzentrierten sich die WissenschafterInnen nicht nur auf die Tiere, sondern vor allem auf die Persönlichkeit der beteiligten Menschen. Ihre Ergebnisse publizierten sie im Fachmagazin "Interaction studies".

16.03.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der mit dem Wolf blickt

Tiere folgen den Blicken ihrer Artgenossen und erhalten dadurch Informationen, die für soziale Interaktionen oder ihr Überleben wichtig sind. Doch nur wenige Arten, wie zum Beispiel Menschenaffen oder Raben, besitzen die kognitiven Fähigkeiten, gezielt eine Barriere zu umrunden, um nachzuschauen, was ein Artgenosse dahinter erblickt hat. Dass auch Wölfe das können, weisen die Kognitionsbiologinnen Friederike Range und Zsofia Viranyi in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PLoS ONE nach.

24.02.2011 | [weiter]

Forschung
 

Die Beziehung zwischen Mensch und Katze

"Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer kann da sagen wer zu wessen Belustigung dient?" Diese Frage soll sich im 16. Jahrhundert bereits der französische Politiker und Philosoph Michel de Montaigne gestellt haben. In dem bereits 2007 abgeschlossenen Forschungsprojekt "Human-cat interactions" untersuchten Kurt Kotrschal und sein Team an der Universität Wien und Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Verhaltensweisen und Interaktionsmuster beim Umgang zwischen Katze und Mensch. Nun wurden die Ergebnisse im Fachjournal "Behavioural Processes" erstmals veröffentlicht.

10.02.2011 | [weiter]

Forschung
 

Verborgene Vielfalt der Laternenhaie

Haie sind ein wichtiger Bestandteil der marinen Ökosysteme – nicht nur in Küsten- und Hochseeregionen, sondern auch in der Tiefsee. Dadurch sind auch sie durch die Überfischung der Ozeane und die Erschließung der Tiefsee besonders gefährdet. Eine bisher nahezu unerforschte Haigruppe, die Meerestiefen bis zu zwei Kilometer erobert hat, sind die Laternenhaie. Ihre Anpassung an die unwirtliche Umgebung untersucht Jürgen Kriwet vom Institut für Paläontologie gemeinsam mit Kollegen aus München. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Zoologica Scripta".

03.02.2011 | [weiter]

Uni Intern
 

Kurt Kotrschal ist "Wissenschafter des Jahres"

Kurt Kotrschal vom Department für Verhaltensbiologie ist Österreichs "Wissenschafter des Jahres 2010". Dazu wurde der Leiter der Konrad Lorenz-Forschungsstelle in Grünau im Almtal (OÖ) und des Wolfsforschungszentrums in Ernstbrunn (NÖ) von den Mitgliedern des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten gewählt. Die Auszeichnung wurde am heutigen Montag, 10. Jänner 2011, in Wien überreicht.

10.01.2011 | [weiter]

Forschung
 

Schwerpunkt Cognitive Science

Die Kognitionswissenschaft (Cognitive Science, CS) ist ein "Emerging Focus" an der Universität. Anfang 2011 wird eine neue Forschungsplattform eingerichtet, die natur- und lebenswissenschaftliche mit geistes- und sozialwissenschaftlicher Expertise verknüpft. Eine Professur für Cognitive Informatics, die 2011 ausgeschrieben wird, stärkt diesen innovativen Forschungsbereich ebenso wie neue universitäre Kooperationen. Am Dienstag, 11. Jänner 2011, diskutieren führende WissenschafterInnen über den Stand des Fachs bei der Konferenz "Defining Cognitive Informatics".

04.01.2011 | [weiter]

Forschung
 

Volkszählung am Meeresgrund

Census of Marine Life - die wohl größte internationale Initiative zur Erfassung der Biodiversität in unseren Ozeanen - blickt auf zehn Jahre intensiver Arbeit zurück. Insgesamt 2.700 WissenschafterInnen aus 80 Ländern waren an der einzigartigen Gemeinschaftsaktion beteiligt - darunter die Meeresbiologinnen Monika Bright und Sabine Gollner. Sie haben die Tiere aus den exotischen Lebensräumen der Tiefsee "gezählt" - ein Teil ihrer überraschenden Ergebnisse wurde vor kurzem im Journal "PlosOne - ChEss Special Collection 2010" publiziert.

22.11.2010 | [weiter]

Forschung
 

Feierliche Eröffnung der Forschungsstation Haidlhof

Vor kurzem eröffnete das Department für Kognitionsbiologie in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien die neue Forschungsstation für Kognition und Kommunikation bei Tieren "Haidlhof" in Bad Vöslau. Unter der Leitung von Ludwig Huber, Tecumseh Fitch und Thomas Bugnyar sollen dort künftig Intelligenz und Kommunikation von Vögeln und Säugetierarten untersucht werden. Hier einige fotografische Eindrücke von der Eröffnungsfeier am Mittwoch, 10. November 2010.

11.11.2010 | [weiter]

Forschung
 

Forschungszentrum für Wölfe und Hunde

Am 21. Oktober 2010 wird das Wolf Science Center (WSC) zur Erforschung der geistigen Leistungen und der Kooperationsfähigkeit von Wölfen und Hunden im niederösterreichischen Ernstbrunn eröffnet. Unter der Leitung der ForscherInnen Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsófia Virányi entstand ein weltweit einzigartiges Zentrum mit neuen Forschungsansätzen und ausgezeichneter Tierhaltung.

14.10.2010 | [weiter]

Forschung
 

Intelligenz der Raben

Kinder brauchen Jahre, bis sie einschätzen können, was andere Personen denken. Versuche, diese Fähigkeit bei Tieren zu beweisen, blieben lange Zeit erfolglos. Kürzlich wurde jedoch gezeigt, dass einige Primaten sowie Corviden - Raben und Buschblauhäher - Aufgaben lösen, die das Einschätzen der Perspektive bzw. des Wissenstandes anderer erfordert. Zum Sozialverhalten der Raben publizierte Thomas Bugnyar, Professor für Kognitive Ethologie, am 8. September 2010 im Journal "Proceedings of the Royal Society B".

08.09.2010 | [weiter]

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