Zwischen Hoffnungsträger und Kampfzone: Universität Wien und Judentum

Neue Themenführungen an der Universität Wien

Zahlreiche jüdische Wissenschafter*innen haben wesentlich zum Ruhm der Universität Wien beigetragen. Ein neues Führungsangebot – ab Donnerstag, 11. November im zwei-Wochen-Rhythmus im Hauptgebäude – gibt Einblicke in die Geschichten jüdischer Geistesgrößen. Es erzählt von Gleichberechtigung und Anfeindung, von Verfolgung und historischer Aufarbeitung. 

Sigmund Freud, Lise Meitner oder Hans Kelsen – zahlreiche jüdische Wissenschafter*innen wirkten an der Universität Wien und leisteten einen maßgeblichen Beitrag zu ihrem Weltruf. Die Führung im Hauptgebäude der Universität gibt einen Überblick über die Geschichte dieser international bekannten Forschenden.

Im Mittelpunkt des Rundgangs stehen einerseits die Zulassung und Gleichberechtigung zum Studium, andererseits die beginnende Ausgrenzung, die in der gnadenlosen Verfolgung während der NS-Herrschaft gipfelte. Ergänzend wird die Lage nach 1945 besprochen und auf aktuelle Projekte zur Aufarbeitung der Geschichte eingegangen.

Alle Informationen zu Terminen, Anmeldung und Kosten: Veranstaltungskalender

Wissenschaftlicher Kontakt

Mag. Dr. Herbert Posch

Institut für Zeitgeschichte
1090 - Wien, Spitalgasse 2, Hof 1
+43-1-4277-41236
herbert.posch@univie.ac.at

Rückfragehinweis

Mag. Alexandra Frey

Pressebüro und stv. Pressesprecherin
Universität Wien
1010 - Wien, Universitätsring 1
+43-1-4277-175 33
+43-664-60277-175 33
alexandra.frey@univie.ac.at