Environmental Art im Botanischen Garten der Universität Wien

"Contemplace"-Vernissage – Verschoben auf Donnerstag, 17. Oktober

Die Künstlerin Verena Weninger beschäftigt sich mit der Pflanzenwelt des Botanischen Gartens und schafft ein vergängliches Kunstwerk. Als Material verwendet sie Pflanzenteile, die im gärtnerischen Verarbeitungsprozess übrig geblieben sind, um sie wieder zusammenzusetzen und neu zu arrangieren. Als Ergebnis dieses Prozesses entsteht eine Skulptur, die bei der Vernissage am 17. Oktober in der Nadelgehölzsammlung (Koniferetum) des Botanischen Gartens präsentiert wird.

Die Sammlung des Botanischen Gartens der Universität Wien beherbergt rund 11.500 Pflanzenarten, die in erster Linie der Forschung und der Vermittlung von Wissenschaft dienen. Doch auch für die Kunst ist die Botanik immer wieder Inspiration – nicht zuletzt für die Umweltkunst.

Verena Weninger vermeidet in ihrer Arbeit eine gefällig romantische Überhöhung. Sie verweist auf neue Blickpunkte der Be- und Verwertung der Pflanzen in einem geschichtsträchtigen Garten, in dem das Kompostieren der Pflanzen dem Blick der BesucherInnen oft entzogen ist. Verena Weningers Skulptur wirft dabei auch ein Licht auf die wechselhafte Geschichte des Botanischen Gartens, dessen Pflanzenbestand und Gartenanlagen seit seiner Gründung im Jahr 1754 einem ständigen Wandel unterworfen sind. Für den Betrachter werden mittels der Skulptur Prozesse sichtbar, die normalerweise ungesehen bleiben.

Weninger hat an der Universität für angewandte Kunst Landschaftsdesign und Ortsbezogene Kunst studiert. Sie besitzt eine Lehrausbildung als Floristin und ist ausgebildete Nationalparkrangerin und Wanderführerin. Ihre bisherigen Arbeiten wurden unter anderem auf der #TullnArt, in der Zollamt Galerie-Bad Radkersburg, sowie in Gruppen und Einzelausstellungen in Wien und Niederösterreich präsentiert (www.verenaweninger.at).

"Contemplace"-Vernissage
Einführung von Wolfgang Giegler
Zeit: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 16:30 (Eintritt frei)
Ort: Nadelgehölzsammlung im Botanischen Garten der Universität Wien, Rennweg 14, 1030 Wien

Rückfragehinweis

David Bröderbauer

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