SEMESTERFRAGE 2017/18:
Was ist uns Demokratie wert?

Jedes Semester stellt die Universität Wien ihren WissenschafterInnen eine Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell bewegt. In Interviews und Gastbeiträgen liefern die ForscherInnen vielfältige Blickwinkel und Lösungsvorschläge aus ihrem jeweiligen Fachbereich. Die Semesterfrage im Wintersemester 2017/18 lautet "Was ist uns Demokratie wert?".

PODIUMSDISKUSSION: 2018 feiert Österreich 100 Jahre Demokratie – Zeit, um sie einer kritischen Analyse zu unterziehen und auch, um über ihre Zukunft zu sprechen. Am 15. Jänner 2018 findet um 18 Uhr im Audimax der Universität Wien die Podiumsdiskussion zur Semesterfrage statt. Nach einer Einleitung durch Bundespräsident a.D. Heinz Fischer hält Bundespräsident a.D. Joachim Gauck das Impulsreferat. Zusätzlich diskutieren Verfassungsjuristin Magdalena Pöschl, Medienwissenschafter Hajo Boomgaarden und Osteuropa-Historiker Oliver Schmitt. Moderation: Hanno Settele, ORF.

 Aktuelle Meldungen

15.11.2017

Fragile Koalitionen im Osten Europas

Wechselhafter, diverser und instabiler – Koalitionsregierungen funktionieren im Osten Europas anders als im Westen. Wie sie arbeiten und was sie von westeuropäischen unterscheidet, untersucht Politikwissenschafter Wolfgang C. Müller im FWF-Projekt "Regieren in Koalitionen in Mittel- und Osteuropa".

Hermann Mückler

14.11.2017

Wie die Demokratie nach Fidschi kam

Seit 2014 ist Fidschi nach insgesamt vier Militärputschen erstmals eine parlamentarische Demokratie. uni:view sprach mit dem Ethnologen Hermann Mückler über die Rolle des Militärchefs, internationale Blockaden und "den Missionierungsgedanken westlicher Demokratien".

 Weitere Meldungen

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Semesterfrage 2017/18
 

"Eine Demokratie braucht mündige BürgerInnen"

Demokratien beruhen auf der aktiven Teilnahme ihrer BürgerInnen. Damit diese politische Entscheidungen treffen können, müssen sie eine gewisse Mündigkeit mitbringen. "Genau das will Politische Bildung erreichen", so der Politikwissenschafter und Didaktikexperte Dirk Lange im uni:view-Interview.

08.11.2017 | [weiter]

Semesterfrage 2017/18
 

Mehr Demokratie oder mehr Demagogie?

Die drittstärkste Partei im Nationalrat erklärt mehr direkte Demokratie zur Koalitionsbedingung. "Wer darauf eingeht, stärkt nicht die Demokratie", so der Historiker der Universität Wien Thomas Angerer in seinem Gastbeitrag zur Semesterfrage.

30.10.2017 | [weiter]

Semesterfrage 2017/18
 
Sophie Lecheler und Hajo Boomgaarden

"Fake News stehen an der Spitze einer größeren Entwicklung"

Fake News, Soziale Netzwerke, Parteizeitungen und Filterblasen – in diesem Spannungsfeld liefern Medien tagtäglich Informationen. Die KommunikationswissenschafterInnen Hajo Boomgaarden und Sophie Lecheler erklären im uni:view Interview zur Semesterfrage, welche Auswirkungen das auf die Demokratie hat.

25.10.2017 | [weiter]

Semesterfrage 2017/18
 
Parlament

"Politische Bewegungen sind keineswegs ideologiefrei"

Politikwissenschafterin Sylvia Kritzinger beantwortet anlässlich der Semesterfrage Fragen zu ihrem Beitrag "Ist die Demokratie tatsächlich im Umbruch?" auf "derstandard.at".

25.10.2017 | [weiter]

Semesterfrage 2017/18
 

Ist die Demokratie tatsächlich im Umbruch?

Alte Parteistrukturen werden durch Bewegungen ersetzt und klassische Konfliktthemen verschwinden. Ist das System Demokratie, wie wir es kennen, Vergangenheit? Darüber schreibt Politikwissenschafterin Sylvia Kritzinger im Gastbeitrag zur Semesterfrage auf "derStandard.at".

17.10.2017 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Filme als moderne Form der Erinnerung und kulturelle Intervention

"Nein" sagen zu rechtsextremen und rechtskonservativen Vorstellungen: uni:view sprach mit Zeit- und Kulturhistoriker Frank Stern über die Filmretrospektive als neue Form des Erinnerns, die aufklärerische Wirkung von Filmen und – im Rahmen der Semesterfrage – über das Verteidigen der Demokratie.

16.10.2017 | [weiter]

Semesterfrage 2017/18
 

Demokratien in der Krise

"Stellen wir uns den Tatsachen: Wir erleben gerade eine globale Welle der Entdemokratisierung" – Wolfram Schaffars Diagnose ist eindeutig. Wie es zu der Demokratiekrise kam und ob es einen Ausweg gibt, erörtert der Entwicklungsforscher im Rahmen der aktuellen Semesterfrage.

12.10.2017 | [weiter]

Forschung
 

Leben im "Deportation-Gap"

In einer liberalen Demokratie sind der Migrationskontrolle Grenzen gesetzt. Nicht alle Personen ohne Aufenthaltstitel müssen oder können das Land verlassen. Wie die Politik den Zugang zu sozialen Leistungen für deklariert "nicht gewollte" MigrantInnen regelt, untersuchen Sieglinde Rosenberger und Ilker Ataç in einem aktuellen FWF-Projekt.

11.10.2017 | [weiter]

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