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Wissenschaft & Gesellschaft

21.06.2018

"Schmetterlinge halten deutlich mehr aus als Menschen"

Veränderung ist es, für die sich Biodiversitätsforscherin Andrea Grill besonders interessiert. Ihr Forschungsobjekt: Schmetterlinge. Im Interview zur Semesterfrage erklärt sie, wieso Schmetterlinge schneller auf Klimaveränderungen reagieren und wieso wir alle weniger Rasenmähen sollten.

19.06.2018

"Open Access wird allmählich Alltag"

Für Guido Blechl, Leiter des Open Access Office der Universität Wien, ist Open Access das zeitgemäße Publikationsmodell des 21. Jahrhunderts. Im Interview spricht er über seine Arbeit und die Möglichkeiten für WissenschafterInnen der Uni Wien.

 Aktuelle Meldungen

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Kulturwissenschaften zum Anhören

Mit welchen Fragen beschäftigen sich GeisteswissenschafterInnen und worüber forschen sie? Das Projekt "SdK – Stimmen der Kulturwissenschaften" bietet NachwuchswissenschafterInnen den Raum und die Zeit, um diese Frage zu beantworten: Im Rahmen der neuen Podcast-Interview-Reihe können sie über ihre Forschung sprechen und der interessierten Öffentlichkeit näherbringen. Sechs junge KulturwissenschafterInnen und HistorikerInnen haben diese Möglichkeit bereits wahrgenommen.

05.04.2011 | [weiter]

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Leise Ausschlüsse

Lange Zeit galt die Wissenschaft als neutral und objektiv. Die feministische Wissenschaftskritik hat maßgeblich dazu beigetragen, auf Grenzen, Ungleichheiten und die Bedeutung von Kontexten in der Wissensproduktion aufmerksam zu machen. Ulrike Felt, Vorständin des Instituts für Wissenschaftsforschung, unterzieht die grundlegenden Werte und Ordnungen der Wissenschaft einer kritischen Betrachtung – Geschlechterfragen spielen dabei eine wesentliche Rolle.

04.04.2011 | [weiter]

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Fischfang nach Fukushima

Die Radioaktivität im Pazifik an der japanischen Küste vor dem Unglücks-AKW Fukushima muss laut Gerhard Herndl vom Department für Meeresbiologie anhand der Strömung mit Messungen beobachtet werden. Mit Auswirkungen auf den internationalen Fischfang rechnet der Wissenschafter nicht, bei Fängen in Japan schon: "In der unmittelbaren Umgebung des AKW wird man die Fischerei einstellen. Im weiteren Umkreis sollte man überwachen, was man fängt."

01.04.2011 | [weiter]

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Japan-Katastrophe im Blickfeld der Wissenschaft

Eine "Verdammung Japans" sowie eine "Mythenbildung" ortet Sepp Linhart in der medialen Aufarbeitung der Katastrophe. "Offenbar ist keine unbefangene Auseinandersetzung möglich", kritisierte er bei einer ExpertInnen-Runde zu Japan am gestrigen Mittwoch, 31. März 2011. Psychologin Brigitte Lueger-Schuster erwartet sich eine posttraumatische Belastungsstörung für die japanische Gesellschaft. Dass Naturkatastrophen und Atomunfälle unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet werden, betonte Wissenschaftsforscherin Ulrike Felt. Veranstaltungsorganisator Götz Bokelmann erklärte, dass die Hälfte der "Megastädte" erdbebengefährdet ist.

31.03.2011 | [weiter]

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Ringen um Demokratie in Ägypten, Thailand... und Europa

Seit Februar 2011 schaut die Welt auf die arabischen Länder, wo "Weltgeschichte geschrieben" wird, und es fällt schwer, sich der Begeisterung zu entziehen. Wir werden an unseren eigenen Drang nach Freiheit, Selbstregierung und aktiver Gestaltung der Politik erinnert. Wolfram Schaffar vom Institut für Internationale Entwicklung bleibt trotz Euphorie vorsichtig: In einem Gastbeitrag für "uni:view" blickt er am Beispiel von Thailand auf die "weltweite Krise der Demokratie".

30.03.2011 | [weiter]

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Von Himmelsmechanik und Astrodynamik

Seit mehr als 25 Jahren veranstaltet das Institut für Astronomie regelmäßig die astronomische Fachtagung "Alexander von Humboldt Kolloquium für Himmelsmechanik". Heuer nahmen an der international beachteten Veranstaltung sowohl 40 renommierte WissenschafterInnen aus aller Welt als auch Studierende höherer Semester der Universität Wien teil. Für "uni:view" berichtet Tagungsorganisator Rudolf Dvorak über das mittlerweile achte Kolloquium, das unter dem Ehrenschutz von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl und der Landeshauptfrau von Salzburg, Gabi Burgstaller, von 20. bis 26. März 2011 in Bad Hofgastein stattgefunden hat.

29.03.2011 | [weiter]

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Männlichkeit(en) in der Literatur

Nicht Frauenforschung allein kennzeichnet das Gebiet "Gender", sondern auch ihr Äquivalent, die Männer- bzw. Männlichkeitsforschung. Damit beschäftigt sich Stefan Krammer vom Institut für Germanistik. In seiner Habilitation untersucht er Männlichkeitskonstruktionen in fiktionaler und fachdidaktischer Literatur. "uni:view" sprach mit dem Wissenschafter, der sowohl im Fachbereich Neuere Deutsche Literatur als auch in der Fachdidaktik beheimatet ist, über die so genannten Men's Studies.

29.03.2011 | [weiter]

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Der Frauentag und die Medien

Medien sind in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Sie gelten als Ko-Produzenten von Geschlechterdiskursen. Am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wird feministische Medienwissenschaft nicht nur in Theorie und Empirie erforscht, sondern auch in feministische Praxis umgesetzt: Konstruktive Kritik an Medieninstitutionen und feministische Aktivitäten gehen Hand in Hand mit universitärer Forschung und Lehre.

28.03.2011 | [weiter]

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Revisited: Die Klassiker der feministischen Theorie

Die feministischen Denkerinnen Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler beschäftigen Silvia Stoller vom Institut für Philosophie seit geraumer Zeit. Im Interview mit "uni:view" spricht sie anlässlich des 100. Internationalen Frauentags über die verschiedenen Ansätze der feministischen Theorie und erklärt, wie diese unter dem Blickwinkel der Phänomenologie zusammengedacht werden können.

24.03.2011 | [weiter]

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Je mehr gesellschaftliche Möglichkeiten, desto gesünder

Die feministische Theorie hat Gesundheitspotenzial - davon ist Gerlinde Mauerer überzeugt. Am Institut für Soziologie sowie im Verein "Frauenhetz" beschäftigt sie sich mit sozialen und biologischen Einflüssen auf die Gesundheit von Frauen. Die Sozialwissenschafterin ist Herausgeberin des kürzlich erschienenen Sammelbands "Frauengesundheit in Theorie und Praxis. Feministische Perspektiven in den Gesundheitswissenschaften". Im Interview für das "uni:view"-Dossier "100 Jahre Internationaler Frauentag" berichtet sie aus diesem Forschungsbereich.

21.03.2011 | [weiter]

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Performing Femininity – Konstruktionen von Geschlecht im Film

Im Kino Hollywoods müssen Frauen vor allem eines sein: sexy. Daran hat sich in den letzten Jahrzehnten wenig geändert. Wie das Publikum eine weibliche Leinwandfigur wahrnimmt, wird nicht nur durch die Rollenverteilung bestimmt, sondern auch durch die Erzählweise. Hier setzt die feministische Filmwissenschafterin Andrea Braidt in ihrem aktuellen Projekt an: Sie untersucht den Einfluss der Erzählperspektive auf die mediale Konstruktion von Geschlecht. Passend zum Thema verlost "uni:view" 2 x 2 Karten für den Dorothy-Arzner-Film "Honor Among Lovers", der im Österreichischen Filmmuseum gezeigt wird. Nähere Informationen zum Gewinnspiel siehe Textende.

17.03.2011 | [weiter]

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Riesenorchidee blüht!

Riesenorchideen aus der Gattung Bulbophyllum (Section Macrobulbon) des Botanischen Gartens blühen unregelmäßig und meist nur während der Wintermonate. Darüber hinaus sind die meisten Pflanzen in der Forschungssammlung untergebracht und deshalb der Öffentlichkeit kaum bekannt. Heuer jedoch ist eine Pflanze auf der 8. Internationalen Orchideenschau im Stift Klosterneuburg aufgeblüht, und so hat ein breites Publikum die Möglichkeit, diese seltene, große Pflanze noch bis Sonntag, 20. März 2011, zu besichtigen.

17.03.2011 | [weiter]