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Nobelpreisträger Eric Kandel bei Antisemitismus-Konferenz

11. Okt 12 | Redaktion (uni:view)
Im der Rahmen Konferenz "Der lange Schatten des Antisemitismus" setzten sich WissenschafterInnen der Universität Wien gemeinsam mit Nobelpreisträger Eric Kandel, Columbia University, kritisch mit der Geschichte der Universität Wien im 19. und 20. Jh. auseinander. Einige fotografische Eindrücke vom Vormittag der eintägigen Konferenz.
  • Veranstaltungsorganisator Oliver Rathkolb vom Institut für Zeitgeschichte mit Nobelpreisträger Eric Kandel, Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien, und Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, vor dem geschichtsträchtigen Austragungsort der Konferenz "Der lange Schatten des Antisemitismus". Im Gebäude, das heute das Archiv der Universität Wien beherbergt, war bis 1884 die Bibliothek der Universität Wien untergebracht.
  • Nach der Begrüßung durch Rektor Heinz W. Engl ...
  • ... im Saal des Archivs der Universität Wien (erste Reihe rechts: Nobelpreisträger Eric Kandel, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Andreas Stadler, Leiter des Austrian Cultural Forum New York sowie Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, erste Reihe links: Denise Kandel, Ehefrau des Nobelpreisträgers und ebenfalls Professorin an der Columbia University, neben Thomas Maisel, Leiter des Archivs der Universität Wien) ...
  • ... sprach Oliver Rathkolb vom Institut für Zeitgeschichte über Gewalt und Antisemitismus an der Universität Wien seit der Badeni-Krise 1897.
  • Der Neurowissenschafter Eric Kandel, Direktor des Kavli Institute for Brain Science der Columbia University, referierte anschließend über die Kontakte zwischen Juden und Christen im Wien der Jahrhundertwende. Kandel hat im Jahr 2000 den Medizin-Nobelpreis erhalten.
  • Quantenphysiker Anton Zeilinger bei der anschließenden Diskussionsrunde.
  • Blick ins Publikum: Historiker Mitchell Ash vom Institut für Geschichte der Universität Wien, der am Nachmittag über die "Situation jüdischer Wissenschafter an der Universität Wien vom Kaiserreich bis nach 1945" referiert, ...
  • ... Eugen Freund, österreichischer Fernsehjournalist und Sachbuchautor ...
  • ... sowie Max Kothbauer, Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Wien ...
  • ... im vollbesetzten Archivsaal. An Nachmittag sprechen neben Mitchell Ash u.a. Ilse Reiter-Zatloukal vom Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte sowie die NachwuchsforscherInnen Birgit Peter, Linda Erker und Martin Schrott. Beschlossen wird die Konferenz mit einer Podiumsdiskussion am Abend, an der Klaus Davidowicz (Universität Wien), Birgit Nemec (Universität Wien), Herbert Posch (Universität Wien) und Klaus Taschwer (Der Standard) teilnehmen; es moderiert Andreas Stadler (Direktor des Kulturforum New York). (Fotos: Elke Mayr)