SEMESTERFRAGE 2017/18:
Was ist uns Demokratie wert?

Jedes Semester stellt die Universität Wien ihren WissenschafterInnen eine Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell bewegt. In Interviews und Gastbeiträgen liefern die ForscherInnen vielfältige Blickwinkel und Lösungsvorschläge aus ihrem jeweiligen Fachbereich. Die Semesterfrage im Wintersemester 2017/18 lautet "Was ist uns Demokratie wert?".

Podiumsdiskussion "Demokratie: Immer schwer – aber immer Zukunft"

Am Montag, 15. Jänner 2018, lud die Universität Wien im Rahmen der Semesterfrage "Was ist uns Demokratie wert?" zur Podiumsdiskussion ins Audimax. Nach einer Einleitung durch Bundespräsident a.D. Heinz Fischer hielt Bundespräsident a.D. Joachim Gauck das Impulsreferat. Zusätzlich diskutierten Verfassungsjuristin Magdalena Pöschl, Medienwissenschafter Hajo Boomgaarden und Osteuropa-Historiker Oliver Schmitt. Moderator war Hanno Settele vom ORF. 

Hier können Sie die Podiumsdiskussion in voller Länge sehen:

 Aktuelle Meldungen

23.01.2018

Demokratie auf Kosten der Umwelt

"Seit der Entwicklung des Industriekapitalismus haben sich in manchen Ländern politische und materielle Teilhabe nicht zuletzt auf Kosten der Umwelt entwickelt". In seinem Gastbeitrag zur aktuellen Semesterfrage spricht Politologe Ulrich Brand einen weiteren Aspekt von Demokratie an.

16.01.2018

Die Zukunft der Demokratie – Podiumsdiskussion zur Semesterfrage

Politiker und WissenschafterInnen kommen am 15. Jänner zusammen, um die Zukunft der Demokratie zu diskutieren. Das Abschlussevent zur aktuellen Uni Wien-Semesterfrage trifft damit einen Nerv der Zeit – Interessierte füllen das Audimax sowie zwei weitere Hörsäle, in die live übertragen wird.

 Weitere Meldungen

  VORHERIGE SEITE 2 3 4 5 NÄCHSTE SEITE  
Wissenschaft & Gesellschaft
 

Faktencheck Nationalrat

Die Nationalratswahlen stehen vor der Tür. Doch was ist der Nationalrat und was sind seine Aufgaben? Und was müssen BürgerInnen tun, um bei der Nationalratswahl anzutreten? Diese und andere Fragen beantwortet Laurenz Ennser-Jedenastik, Politikwissenschafter der Universität Wien.

11.08.2017 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Die Qual der Wahl

Am 15. Oktober 2017 wählt Österreich einen neuen Nationalrat. Wer ist wahlberechtigt und wer nicht? Wer darf kandidieren und wer nicht? Wie funktioniert die Stimmauszählung? Diese und weitere Fragen beantwortet Rechtswissenschafter Felix Rüker.

07.08.2017 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 
Oliver Rathkolb

Rathkolb: "Politische Apathie führt zu autoritären Systemen"

Die Demokratie ist beliebt. Zufrieden sind die ÖsterreicherInnen mit ihrem politischen System aber nicht. Oliver Rathkolb, Zeithistoriker der Universität Wien, sieht einen "gewaltigen Schub" bei autoritären Tendenzen und großen Handlungsbedarf bei Politik und Medien.

20.04.2017 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Türkei: "Klima der Angst hat Referendum beeinflusst"

Am Sonntag stimmten die TürkInnen über eine Verfassungsänderung ab: 51,41 Prozent mit "Ja". Welche Rechte der Präsident dadurch erhält und warum das politische System der Türkei eine radikale Änderung – weg von einer parlamentarischen Demokratie – erfährt, erklärt der Politologe Ilker Ataç.

19.04.2017 | [weiter]

Forschung
 

Wie China im Zeitalter der Digitalisierung re(a)giert

Data Mining wird von der chinesischen Regierung groß geschrieben. Dass digitale Technologien aber nicht nur zu verstärkter Überwachung und Zensur, sondern auch zu mehr Bürgernähe und weniger Korruption von Seiten autoritärer Regime führt, zeigt der Sinologe Christian Göbel in seinem ERC-Projekt.

26.01.2017 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

Welches Demokratiemodell haben wir in Österreich?

Alexander van der Bellen ist der neue Bundespräsident – oder vielmehr unser "Staatsnotar"? Im Wahlkampf haben beide Kandidaten ein sehr aktivistisches Amtsverständnis artikuliert. Politologe Wolfgang C. Müller beleuchtet im Gastbeitrag, wie weit das "Recht zur Entlassung der Regierung" reicht.

09.12.2016 | [weiter]

Forschung
 

EU: Hat die Krise auch ihr Gutes?

Was ist nötig, damit es auf EU-Ebene zu grundlegenden Änderungen kommt? "Eine breite Krise", meint Gerda Falkner. Wie – und in welchen Bereichen – sich diese auswirken müsste, damit es zu Reformen kommt, hat die EU-Expertin in einem groß angelegten Forschungsprojekt untersucht.

13.06.2016 | [weiter]

  VORHERIGE SEITE 2 3 4 5 NÄCHSTE SEITE