uni:view

Forschung

16.07.2018

Die letzte Nacht der Zarenfamilie

Nach seiner Abdankung als Zar wurden Nikolai II. und seine Familie aus Sankt Petersburg verbannt. In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 wurden sie hingerichtet. Historiker Wolfgang Mueller vom Institut für Osteuropäische Geschichte erklärt, warum sich bis heute Mythen um die Romanows ranken.

11.07.2018

Spitzenforschung mit Supercomputern

Die Uni Wien hat ihn schon: einen Supercomputer. Der Beitritt Österreichs zum europäischen Super-Computing Netzwerk PRACE ermöglicht Forschenden nun Zugang zu noch schnelleren und leistungsstärkeren Maschinen, mit denen sich komplexere, wissenschaftliche Fragestellungen beantworten lassen.

 Aktuelle Meldungen

Forschung
 

Mobil im Bild sein

Eine Live-Fußballübertragung in der Straßenbahn, die Nachrichten in der U4 oder "Scrubs" am Weg vom Stephansplatz zur Freyung: mit Fernsehen über Handy & Co heute Realität. Doch der Durchbruch ist "Mobile TV" ob zahlreicher Qualitätsmängel noch nicht gelungen. In einem WWTF-Projekt widmet sich ein Team der Forschungsgruppe Entertainment Computing der Verbesserung der vorherrschenden Qualitätsmankos. Vor kurzem haben die ForscherInnen – in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft – mit der Produktion von Videomaterial für "Mobile TV" einen Meilenstein erreicht.

06.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der Wald im Mittelalter

Zwei große gesellschaftliche Umbrüche prägen im Wesentlichen die Zeit des Mittelalters: Zum einen bildet sich das System der Feudalwirtschaft heraus und zum anderen entstehen marktwirtschaftliche Strukturen – beides einhergehend mit einem generellen Bevölkerungswachstum. Die frühesten schriftlichen Zeugnisse zur Beziehung der Menschen zum Wald stammen aus dieser Epoche – einer Zeit, in der der Wald zusehends "zivilisiert" wurde.

05.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Der Magnetsinn der Kröten

Können sich Tiere am Magnetfeld der Erde orientieren? Diese Frage wurde erstmals im 19. Jahrhundert diskutiert, blieb aber zumindest bis in die 1970er Jahre umstritten. Am Department für Evolutionsbiologie hat nun der Nachwuchswissenschafter Lukas Landler – zusammen mit seinem Diplomarbeitsbetreuer Günter Gollmann – methodische Entwicklungsarbeit geleistet und den Einfluss des Magnetfelds auf die Wanderrichtungen von Erdkröten nachgewiesen. Seine Arbeit erschien im renommierten Online-Journal "Frontiers in Zoology".

03.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

iCom – neue Kompetenzen aufbauen

Mit Jahresbeginn 2011 startete das EU-Projekt "Konstruktive Internationale Kommunikation im Kontext der Informations- und Kommunikationstechnologie" (iCom). Das dreijährige Projekt wird zwischen der Universität Wien als "Lead Partnerin" – vertreten durch die Fakultät für Informatik und das Postgraduate Center – und der Masaryk Universität Brünn durchgeführt. Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Regionen Wien und Südmähren.

02.05.2011 | [weiter]

Forschung
 

Was wären Märchen ohne Wald?

Hänsel und Gretel verirren sich darin, Rotkäppchen begegnet hier dem bösen Wolf und Schneewittchen flüchtet sich vor ihrer bösen Stiefmutter in seine Tiefen: Der Wald spielt in knapp der Hälfte der insgesamt rund 200 Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm eine wichtige Rolle. Als Märchenschauplatz ist er ein fast unverzichtbarer Projektionsraum. Für den Germanisten und Dramaturgen Reinhard Palm, der im laufenden Semester ein Proseminar zu den Brüdern Grimm hält, verlieren sich die meist jugendlichen HeldenInnen aber nicht im tiefen, dunklen Wald, sondern finden dort vielmehr zu sich selbst.

28.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Stadt der Turmfalken

Der Turmfalke ist der häufigste Greifvogel im Stadtgebiet. Seit einem Jahr untersucht Petra Sumasgutner vom Department für Evolutionsbiologie seine Lebensgewohnheiten. In Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum kartiert die Dissertantin Turmfalkennester, erfasst den Bruterfolg und untersucht den Speiseplan der Wiener Falken. Die Forscherin freut sich über die Meldung von gesichteten Turmfalkennestern im Wiener Stadtgebiet.

27.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Mikroorganismus aus dem Alsergrund

Mikroorganismen spielen eine unverzichtbare Rolle in den großen Stoffkreisläufen. Einem Forschungsteam um Christa Schleper, Leiterin des Departments für Ökogenetik, gelang es, das erste ammoniumoxidierende Archaeon aus Wiener Böden in Reinkultur zu isolieren und seine Aktivität nachzuweisen. Die WissenschafterInnen präsentieren in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals PNAS ihre Ergebnisse zu "Nitrososphaera viennensis", dem "sphärischen Ammoniumoxidierer aus Wien" – gefunden im Garten des Universitätszentrums Althanstraße.

26.04.2011 | [weiter]

Forschung
 

Schmetterlinge im Sommerschlaf

Viele Insekten überdauern die Wintermonate in Kältestarre – die Weibchen der Sardischen Ochsenaugen hingegen verschlafen den Hochsommer: Wird es zu heiß, verschwinden die Tagfalter wie von Zauberhand und tauchen erst im regnerischen September zum Eierablegen wieder auf. Wie diese Sommerruhe (Diapause) gesteuert wird, ist nur eine von vielen Fragen, die Andrea Grill stellt: Zum Beispiel hat die Biologin entdeckt, dass die sommerfaulen Falter hin und wieder mit Verwandten vom Festland "artfremdgehen". Die hybriden Nachkommen dieser natürlichen Kreuzung stehen im Zentrum ihres aktuellen Elise-Richter-Projekts.

18.04.2011 | [weiter]

Anmeldung zum Forschungsnewsletter

Anmeldung
Dies ist ein Pflichtfeld