Schwammerltage im Botanischen Garten der Universität Wien

Im Rahmen der Schwammerltage Wien 2017 am Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober, haben sich die Österreichische Mykologische Gesellschaft, die Forschungsgruppe Mykologie und der Botanische Garten der Universität Wien auf Schwammerlsuche gemacht und präsentieren ihre Funde. Bis zu 200 Arten werden frisch, falls vorhanden, oder als getrocknetes Modell gezeigt.

Zur Zeit haben Pilze wieder Hochsaison. Oft landen klassische bekannte Arten wie Eierschwammerl oder Herrenpilze im Korb bzw. auf den Tellern. Es gibt aber viel mehr essbare Pilze als landläufig angenommen wird: Ein gutes Schwammerlgulasch kann aus über 50 Arten bestehen. Und natürlich erfüllen auch die ungenießbaren und weniger bekannten Pilze wichtige Funktionen in Wald und Wiese.

Im Rahmen der Schwammerltage erzählen Schautafeln und Gipsmodelle des Oberösterreichischen Landesmuseums über diese faszinierenden Lebewesen und erläutern, warum sie weder zur Tier- noch Pflanzenwelt  gehören. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Artenbestimmung, botanisch-mykologischer Illustration, Beratung zum Schwammerl-Eigenanbau sowie eine exklusive Trüffelsuche rundet die Schau ab.

Schwammerl exklusiv bestimmen
BesucherInnen der Schau haben die Möglichkeit, "ihre" Schwammerl frisch zur Ausstellung zum Bestimmen und Ausstellen mitzubringen. Ein bis drei Exemplare pro Art sind ausreichend. ExpertInnen der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft und der Forschungsgruppe Mykologie der Universität Wien bestimmen dann die Pilze. Wer vorab am Freitag, 29. September, zwischen 10 und 17 Uhr bzw. am Samstag Vormittag von 10 bis 13 Uhr mindestens fünf Arten zur Bestimmung und Nutzung in die Ausstellung mitbringt, erhält für sich und eine weitere Person freien Eintritt.

Schwammerl malen
Mit Hilfe der wissenschaftlichen Illustration können Pilze, Pflanzen, Tiere und andere Objekte analytisch und ästhetisch erfasst und sichtbar gemacht werden. Sie ist eine von vielen Methoden zur Erforschung von Lebewesen. Vor Ort fertigt die Malerin Romana Brandstätter Aquarelle von Hutpilzen an und zeigt einige ihrer Werke. Das aktuelle Schwammerl-Motiv für die Österreichische Mykologische Gesellschaft, ein Wolliger Scheidling (Volvariella bombycina) aus dem Prater, wurde von ihr gemalt.
http://www.rombrand.at/ 

Schwammerl selber ziehen und ernten
Die Firma pilz-kultur aus Wien stellt Pilze aus, die man "zuhause" selber ziehen kann.  Anschaulich wird erklärt, wie das im Garten, am Balkon oder im Keller funktioniert und welche Produkte und welches Zubehör hierfür benötigt werden. Dabei geht es nicht nur ums Essen, sondern auch ums Experiment und die pure Ästhetik.
http://www.pilz-kultur.at/Pilzshop/index.php

Pflanze deine Trüffel selbst
Die Firma TrüffelGarten stellt Trüffelbäume von Dr. Urban & Pla vor und erklärt  ihre Nutzungsmöglichkeiten.  Solange der Vorrat reicht, sind die Trüffelbäume vor Ort erhältlich.
https://www.trueffelgarten.at/ 

Trüffelsuche am Sonntag um 11 Uhr
Exklusiv demonstriert Alexander Urban im Botanischen Garten der Universität Wien am Sonntag, 1. Oktober, um 11 Uhr, die Trüffelsuche mit Titoune, einem speziell ausgebildeten Bretonischen Vorstehhund. Die Teilnahme ist nur mit gültiger Eintrittskarte möglich.  

Kaffee und Schwammerl – eine Symbiose?

HUT & STIEL – Die Wiener Pilzkultur produziert Pilze für die Gastronomie und die eigene Verarbeitung auf Kaffeesatz. Vor Ort wird erklärt, wie es geht und man bietet Pilzbrut zum Selbstanbau an: http://www.hutundstiel.at/  

Schwammerltage Wien 2017 im Botanischen Garten der Universität Wien

Zeit: Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober  2017, 10 bis 17 Uhr
Pilz- und Schwammerlabgabe: Freitag, 29. September 10 bis 17 Uhr und während der Ausstellungszeiten.
Ort: Botanischer Garten der Universität Wien, Ecke Mechelgasse/Praetoriusgasse, 1030 Wien
(Hauptkassa in der Praetoriusgasse ab 9 Uhr geöffnet)

Eintritt:
€ 5,00 // € 3,00 (ermäßigt)
Freier Eintritt: Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, Studierende und MitarbeiterInnen der Universität Wien, MitarbeiterInnen des Oberösterreichischen Landesmuseums, Mitglieder des Vereins der Freunde des Botanischen Gartens, Mitglieder der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft, Mitglieder der Mykologischen Arbeitsgemeinschaft des Biologiezentrums Linz.

Ermäßigungen: SeniorInnen, Mitglieder der ÖGG, Menschen mit gültigem Behindertenpass und eingetragene Begleitperson, Studiernde, Lehrlinge, SoldatInnen und Zivildiener bis 27 Jahre

Entsprechende Nachweise sind erforderlich.

Eingänge:
Mechelgasse/Praetoriusgasse: Haupteingang und Ausstellungsort Kalthaus
Alpengarten / Oberes Belvedere
Reitertor/ Durchgang Belvederegarten
Mechelgasse/ Praetoriusgasse
Jacquin-Tor

Erreichbarkeit:
S-Bahn: Stationen Rennweg und Quartier Belvedere, Straßenbahn: 71
PKW: Es wird dringend empfohlen, ohne PKW anzureisen, da kaum Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Freitag und Samstag ist Kurzparkzone; Sonntag keine Kurzparkzone, aber wenig Parkmöglichkeiten für PKW.

Veranstalter:
Österreichische Mykologische Gesellschaft (http://www.univie.ac.at/oemykges/)
Botanischer Garten der Universität Wien (http://www.botanik.univie.ac.at/hbv/)
Department für Botanik und Biodiversität (Forschungsgruppe Mykologie) der Universität Wien (http://mycology.univie.ac.at/)

Kooperationspartner: Oberösterreichisches Landesmuseum (Biologiezentrum Linz), die Stadt Wien mit der Magistratsabteilung 49 – Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien, die Malerin Romana Brandstätter sowie die Firmen pilz-kultur, TrüffelGarten und HUT&STIEL.

Rückfragehinweis

Mag. Ursula Gerber

Dekanat der Fakultät für Lebenswissenschaften
Universität Wien
1090 - Wien, Althanstraße 14
+43 1 4277 50 009
M +43-664-60277-50009
ursula.gerber@univie.ac.at

Mag. Alexandra Frey

Pressebüro der Universität Wien
Forschung und Lehre
Universität Wien
1010 - Wien, Universitätsring 1
+43-1-4277-175 33
+43-664-60277-175 33
alexandra.frey@univie.ac.at