IHS-Direktor Martin Kocher neuer Professor an der Universität Wien

Veranstaltung: Was die neue Regierung wirtschaftspolitisch anpacken sollte

Martin Kocher erhielt vor kurzem eine Professur für "Verhaltensökonomik mit Anwendungen in der Wirtschaftspolitik Österreichs" an der Universität Wien. Er arbeitet und forscht nun an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien sowie am Institut für Höhere Studien. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wissenschaft & Praxis" spricht der Ökonom am Montag, 4. Dezember, um 18 Uhr, über die wirtschaftspolitischen Herausforderungen für die neue Regierung.

Der 44-jährige Salzburger konsolidiert mit dem Wechsel von der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München an die Universität Wien seine wissenschaftlichen Tätigkeiten in Wien. "Für den Aufbau und die Weiterentwicklung meines Forschungsgebietes, der Verhaltensökonomie, ist Wien ein hervorragender Standort. Über den Ruf und den Wechsel an die Universität Wien habe ich mich sehr gefreut, auch wenn es nicht leicht fällt eine Exzellenzuni in München zu verlassen", erklärt Kocher.

Hauptaufgabe Kochers bleibt die Leitung des Instituts für Höhere Studien (IHS), dem er seit September 2016 als Wissenschaftlicher Direktor vorsteht. Die Positionierung des IHS als interdisziplinäres, evidenzbasiertes und breit aufgestelltes sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut, mit der richtigen Mischung aus akademischer und angewandter Forschung in gesellschaftlichen relevanten Bereichen, ist weiterhin seine zentrale Aufgabe. Kocher: "Ein Ziel muss es sein, Synergien und Kooperation zwischen der Universität Wien und dem IHS zu stärken – hier gibt es viel Potential."

Veranstaltung am 4. Dezember
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wissenschaft & Praxis" an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften spricht Martin Kocher am Montag, 4. Dezember, um 18 Uhr, über die wirtschaftspolitischen Herausforderungen für die neue Regierung. Gemeinsam mit dem Wirtschaftskorrespondenten der Neuen Zürcher Zeitung und Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre, Matthias Benz, widmet er sich aktuellen Problemen: "Trotz der guten Konjunkturlage gibt es eine Reihe von strukturellen Problemen in Österreich. Bildlich gesprochen zahlen die SteuerzahlerInnen in Österreich für einen Luxuswagen und bekommen dafür einen guten Mittelklassewagen. Eine neue Regierung wird sich wirtschaftspolitisch daran messen lassen müssen, welche Antworten ein Koalitionsvertrag auf die offenen Punkte gibt und wie schnell sie sich an die Umsetzung der Vorhaben macht".

Veranstaltung "Wissenschaft & Praxis": Was die neue Regierung wirtschaftspolitisch anpacken sollte 
Martin Kocher, Professor für Verhaltensökonomik an der Universität Wien und Direktor des Instituts für Höhere Studien
Matthias Benz, Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien und  Wirtschaftskorrespondent Neue Zürcher Zeitung 

Zeit: 4.12.2017, um 18:00 Uhr 
Ort: Sky-Lounge der Universität Wien Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, 12. OG, 1090 Wien, Oskar-Morgenstern-Platz 1

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Mag. Cornelia Blum

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