QS-Ranking: Universität Wien steigert sich in den Humanities

Utl.: Forschungsinvestitionen notwendig, um im internationalen Wettbewerb weiter zu bestehen

Das aktuell veröffentlichte QS-Ranking bringt ähnliche Ergebnisse wie andere internationale Universitätsvergleiche. Erfreulich für die Universität Wien ist das neuerlich sehr positive Abschneiden der Humanities. Die Universität Wien ist in diesen Disziplinen auf Platz 53 weltweit gereiht. Das QS-Ranking steht methodisch immer wieder stark in der Kritik, und die Gesamtplatzierungen der einzelnen Universitäten sind schwer nachvollziehbar. Unabhängig davon lässt sich aber aus den verschiedenen internationalen Rankings ein Trend ablesen: In Österreich sind Investitionen in die Forschungsinfrastruktur dringend notwendig, um den internationalen Anschluss nicht zu verlieren.

In der Kategorie Humanities war die Universität Wien bereits im Vorjahr unter den TOP 60 Universitäten weltweit (Platz 57) gereiht. Heuer hat sich die Universität Wien im Ranking weiter verbessert und befindet sich in dieser Kategorie aktuell auf dem hervorragenden 53. Platz.

Stark zugenommen hat der internationale Wettbewerb in den infrastrukturintensiven Disziplinen. Das bedeutet, dass starke Forschungsstrukturen vor Ort Voraussetzung für die erfolgreiche Einwerbung von Fördermitteln sind. Erfolgreiche Forschung und Drittmitteleinwerbung basieren auf einer kontinuierlichen Grundfinanzierung der Forschung und der Förderung von Exzellenz.

Die Universität Wien spürt im Bereich der Forschung die herausfordernden Bedingungen des internationalen Wettbewerbs und kann sich erfreulicherweise in vielen Bereichen und Einzeldisziplinen  hervorragend behaupten. Um weiterhin in diesem kompetitiven Umfeld bestehen zu können, sind aber Investitionen in Forschungsinfrastruktur und Exzellenzprogramme – wie etwa in Deutschland umgesetzt – notwendig. Ein besonderes Gewicht hat im aktuellen QS-Ranking auch die sogenannte "Staff-Teacher-Ratio", die Zahl der pro WissenschafterIn zu betreuenden Studierenden. Österreich ist eines der wenigen Länder, in denen es keine Koppelung zwischen der universitären Finanzierung und der Anzahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze gibt. Die Herausforderung liegt daher darin, die Finanzierung mit den Betreuungskapazitäten in Einklang zu bringen und die bestehenden Ungleichgewichte aufzulösen. Damit auch Studierenden in besonders stark nachgefragten Studienrichtungen verbesserte Betreuungsbedingungen geboten werden können, ist die Umsetzung des geplanten Studienplatzfinanzierungsmodells notwendig.

Rückfragehinweis
Mag. Cornelia Blum
Universität Wien
Pressesprecherin
A-1010 Wien, Universitätsring 1
T +43-1-4277-10012
M +43-664-602 77-10012
cornelia.blum(at)univie.ac.at

Rückfragehinweis

Mag. Cornelia Blum

Pressesprecherin des Rektorats
Universität Wien
1010 - Wien, Universitätsring 1
+43-1-4277-100 12
+43-664-602 77-100 12
cornelia.blum@univie.ac.at